Nur ein weiteres Auto Blog

Alle buhlen um Fernando Alonso

Do, 16th August, 2007 - Posted by Andre -

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. In der Formel 1 spielt sich gerade genau dieses Szenario ab. Solange keine Rennen gefahren werden, halten die Stars, Manager und Teamchefs die Fans mit immer neuen Gerüchten und Spekulationen bei Laune. Langweilig wird es nicht. Statt sich mit der Tüte Chips und dem Bier vor den Fernseher zu setzen, schnappt man sich die Fachpresse und staunt nicht schlecht, was sich in der Königsklasse des Autorennsports so abspielt.

Fernando Alonso, erfolgsverwöhnter Fahrer, der 2005 und 2006 als Weltmeister gefeiert wurde und auch die Konstrukteurstitel für Renault sicherte, hat eine der Hauptrollen im aktuellen Theaterstück. Jetzt mit den Silberpfeilen von McLaren-Mercedes am Start, fühlt sich Alonso scheinbar nicht mehr ganz so wohl. Denn im Team ist ein Fahrer, mit dem es nicht erst beim Rennen in Ungarn zu Spannungen kam. Dass Teamkollege Lewis Hamilton zudem weit besser platziert ist, dürfte dem amtierenden Weltmeister zusätzlich die Laune vermiesen.

Das bekommt auch der ehemalige Arbeitgeber, Flavio Briatore, mit. Der Teamchef von Renault sieht seine Chance gekommen, den Star wieder in den eigenen Rennstall zu holen. Spätestens in Monza soll feststehen, wie Renault 2008 aufgestellt ist. Ob ein Wechsel stattfindet, steht in den Sternen. Denn auch BMW-Sauber schlawenzelt um Fernando Alonso. Ablösezahlung, da der aktuelle Vertrag bis Ende 2008 läuft, und ein Gehalt von rund 20 Millionen Euro scheinen die Teams nicht abzuschrecken. Wäre da nur nicht die „böse Schwiegermutter“, der Sportchef von Mercedes, Norbert Haug, der auf Einhaltung des Vertrages pocht. Bis der Vorhang in diesem Theaterstück fällt, wird es noch ein wenig dauern. Zeit genug, ein paar Bier für das nächste Rennen kalt zu stellen.

Category : Motorsport

Comments

Kommentar von Problemchild Oktober 25, 2007

Das alles war und ist ja soooo typisch für das McLaren/Mercedes “Team”. Wenn es ein F1 Team gibt, welches für katastophale Fehlentscheidungen, und grottenschlechte PR Arbeit prädestiniert zu sein scheint, dann ist es wohl das Misserfolgsduo Dennis/Haug. Sie werden es sich wohl nie verzeihen Ende 95 den wechselwilligen Schumacher verschmäht zu haben, weil man zu geizig war und Dennis sich mit seiner Aversion gegen deutsche Fahrer durchsetzte. Zu dumm nur dass es in der F1 schon lange nicht mehr um Egozentische Teammanager geht, sondern um Public Relations, um Markenimage, um Verkaufszahlen, etc. etc.! Ewig hielt man an vermeintlichen Talenten wie Coulthard, Villeneuve und Hill fest, und lammentierte selbst die schwächsten Vorstellungen schön. Welch eine Verschwendung von Zeit und Geld. Man hätte Geschichte schreiben können und versank stattdessen in der Bedeutungslosigkeit. Der Name Schumacher und seine einmaligen Rekorde sind auf alle Ewigkeit mit der Marke Ferrari verbunden und das nur, weil ein instinktloses Duo-Infernale ein paar Milliönchen einsparen wollte. Damit nicht genug hielt man totz allem an Dickerchen Haug fest und holte sich für 2007 den meistüberschätzten Fahrer der aktuellen F1 ins Boot. Einen weinerlichen Egomanen, der 2006 keine Gelegenheit ausgelassen hatte, den Rekordweltmeister zu diffamieren. Man mag über Schumacher denken was man will, den Titel unfairster Fahrer aller Zeiten hat sich Alonso 2007 entgültig gesichert. Diese von schon krankhaftem Ehrgeiz zerfressene Ballerina hat in der abgelaufenen Saison den Vogel abgeschossen. Psychoterror und Behinderung seines Teamkollegen und Verrat am eigenen Team weil man ihm den Nummer 1 Status verweigerte. Schumacher war wenigstens nur auf der Strecke ein Egomane! Alonso jedoch versucht sich in Politik, lässt keine Gelegenheit aus zu diffamieren und greift zu jedem Mittel, sofern es seine Zwecken dienen könnte. Den McLaren Prtest gegen das Saisonfinale verurteilt er nur weil er in keinem Fall als Prfiteur dastehen würde. Würde er dadurch selbst nachträglich zum Weltmeister aufsteigen sähe seine Bewertung zum McLaren-Protest wohl anders aus!!!

Was hat die heutige F1 eigentlich noch mit dem Sport zu tun der mich als Kind und Jugendlicher in den 70er und 80er Jahren so begeisterte? Rein gar nichts!
Mit dem Tode Sennas war der Letzte der wirklich Großen Charaktäre gestorben und damit auch der Geist des Rennsports. Die von Ecclestone manipulierte Rennserie bestimmt ihre Weltmeister am Grünen Tisch, bestraft willkürlich Fahrer um die WM-Entscheidung offen zu halten und macht aus Rennfahrern so weinerliche Chorknaben, die wegen “gefährlichen Fahrens” Strafen riskieren!
Was zu Zeiten eines Gilles Villeneuve die Massen begeisterte (man erinnere sich an sein gnadenloses Rad-an-Rad-Duell mit Rene Arnoux, dessen überlegenen Turbo-Renault er 1979 in Dijon um Haaresbreite schlug), führte Jahre später zum Punktabzug und zur Sperre Schumachers, auch wenn man dafür eine Sperrholzplatte als Vorwand suchte (Spa). Unvergessen auch 1997, als er im Finale Jacques Villeneuve von der Strecke rempelte. Er fiel aus und wurde komplett aus der WM Wertung genommen. Als Senna damals Prost abschoss und sich damit den Titel sicherte, gab es zwar Diskussionen aber ohne Folgen.

Nun, wie auch immer, damals Fuhren Verrückte im positiven Sinne, deren Passion für den Rennsport den allgegenwärtigen Rennfahrertod in den Hintergrund drängten. Sie verdienten keine Millionen aber sie taten das was ihnen alles bedeutete! Die Boxengasse war für Rennsportbegeisterte offen, Mechaniker halfen auch schon mal dem “Gegner”, B-Promis wie Verona F. blieben den Zuschauern erspart, Reporter wie “Kai Übel” oder “Heiko Wasser” und die unsäglich dämliche RTL-F1-Show wären undenkbar gewesen, Lieschen Müller sah Dalli Dalli und der Rennsport gehörte den Besessenen.

Und heute müssen wir überbezahlten Jammerlappen in Idiotensicheren elektronisch geregelten und gesteureten High Tech Erzeugnissen beim hintereinanderfahren zusehen. Rennen werden in der Box oder per Strtegie entschieden, ein überholen ist faktisch kaum möglich, die Fahrer sind Marionetten und Werbeikonen in Personalunion, und talentfreie Schwätzer verdienen weil sie zufällig einen talentierten Bruder haben 15 Millionen Jahresgehalt - unfassbar!!! Möge 2008 der große Arsch am Himmel erscheinen und Bernie mit samt seinem F1-Theater zuscheissen!

Kommentar von Problemchild Oktober 25, 2007

Wie konnte mir das passieren?!! Villeneuve und Hill in das Mclaren Team zu schreiben?!! Peinlich, peinlich! Muss an der Grippe und meinem dicken Schädel liegen! Nun ja Williams war mir auch nie wirlich sympatisch vielleicht rührts auch daher ;-) Also, Mea culpa, mea maxima culpa!!!!!!!!!!!

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