Mi, 15th August, 2007 - Posted by
Autos einen Namen zu geben, ist vollkommen normal. An der TU Braunschweig haben die Forscher ihr Fahrzeug Caroline getauft. Und Caroline ist ein echtes Schätzchen. Es gehört zu den Autos, die vollkommen autonom fahren, und darf sich dank seiner ausgefeilten Technik nun im Halbfinale der Weltmeisterschaften in Kalifornien mit 35 weiteren experimentellen Fahrzeugen messen. Das Team zeigt sich zuverlässig, dass ihr Mädchen die Hürde mit Bravour meistern wird.
Fünf Institute der TU waren an der Entwicklung beteiligt. Im November vorigen Jahres machte Caroline ihre ersten Schritte und fuhr wenige Meter. Schon einen Monat später war sie in der Lage eine Kurve zu meistern und Hindernisse zu umfahren. Kameras, Radargeräte, Laserscanner und ein Satelliten-Empfänger sorgen dafür dass sich das Fahrzeug zurechtfindet. Gesteuert wird es über sechs Rechner, die anhand der Daten die Entscheidungen treffen.
Das hat viel Programmierarbeit erfordert. Denn der Straßenverkehr ist kein planbares Spiel. Caroline muss sich mit Gegenverkehr befassen, darf an Kreuzungen nicht die Nerven verlieren und soll auch auf unbekanntem Terrain Orientierungssinn beweisen. All das wird jetzt noch eifrig geprobt. Hinzu kommt, dass Caroline auch die amerikanischen Verkehrsregeln lernen muss.
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