Der Typ C als Tretauto
Der Typ C von der Auto-Union, gebaut in den Jahren 1936 bis 1937, hat als Rennwagen schon für Furore gesorgt. 520 PS brachte der silberne Flitzer auf die Rennstrecken dieser Welt. Jetzt kann er wieder gekauft werden. Die Motorisierung entspricht zwei Fußstärken. Denn es handelt es sich um ein Tretauto. Kein einfaches, wie es dutzendfach im Handel zu finden ist, sondern als Edelvariante.
Aluminium für die Karosse und den Gitterrohrrahmen, Leder wie im Audi-TT, die Nabenschaltung hält sieben Gänge bereit und die Speichenräder sind allesamt Spezialanfertigungen – Audi hat sich nicht lumpen lassen. 900 Teile werden für den Typ C verbaut, der im Maßstab 1:2 angeboten wird. Schon bei seiner Vorstellung in Paris im Jahr 2006 zeigte sich, welche Wirkung ein solches „Spielzeug“ haben kann. Wenngleich der Begriff „Spielzeug“ ein wenig untertrieben ist.
Denn die verkleinerte Kopie des Typ C wird von der quattro GmbH nicht in Masse produziert und kann auch nicht im Spielwarenhandel erworben werden. Nur 999 Stück wird es von dem Tretauto geben. Und auch der Preis rechtfertigt den Wagen nicht unbedingt als Weihnachtsgeschenk. 9.800 Euro kostet das Mini-Fahrzeug für Kinder. Auch wenn es den ein oder anderen Erwachsenen in den Finger und Füßen jucken dürfte, selbst einmal hinter das Steuer zu steigen: Ab einer Körpergröße von 1,35 Meter ist Schluss mit dem Fahrvergnügen.

