KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

6000-Euro-VW kein Billigauto

Abgelegt unter: Autos — Andre at 1:33 pm on Donnerstag, August 30, 2007

Der Begriff „billig“ hat einen schlechten Ruf und wird häufig mit mangelnder Qualität sowie kurzer Lebensdauer in Verbindung gebracht. Deshalb wird es bei Volkswagen kein „Billigauto“ geben, zumindest nicht der Bezeichnung nach. Denn wo VW draufsteht, ist auch VW samt aller Eigenschaften wie Verlässlichkeit, Wertigkeit und Innovation drin, sagt Konzernchef Martin Winterkorn. Das gilt auch für den günstigen Kleinwagen, mit dem VW auf der Internationalen Automobil-Ausstellung aufwartet und die so genannten Schwellenländer für sich erobern will.

6000 Euro soll das Fahrzeug in der einfachsten Ausstattung kosten und so flexibel wie möglich sein, damit sich auch Kunden in Westeuropa angesprochen fühlen, die entsprechend mehr auf den Tisch legen müssen. Konkret könnte das heißen: Dreizylinder Turbo mit allen Extras für den zahlungskräftigen Markt und den Zweizylinder in der Basisversion für den neuen Markt, in den Volkswagen große Hoffnungen setzt. Die IAA ist ein erster Test, wie das Auto ankommt.

Die Produktion, so Winterkorn, werde dank der zu erschließenden Wachstumsmärkte und des attraktiven Preises ein wesentlich größeres Volumen erreichen als bei andern Modellen. Das verspreche einen wirtschaftlichen Erfolg und ermögliche es, die Produktion von Anfang an profitabel zu fahren – anders als seinerzeit zur Einführung des Smart.

Camper setzen auf preiswerte Lösungen

Abgelegt unter: KFZ — Andre at 2:47 pm on Mittwoch, August 29, 2007

Derzeit strahlt eine Brauerei einen Werbesport aus, der wie die Faust aufs Auge passt, geht es um den aktuellen Caravan-Markt. Ein älteres Ehepaar fährt im Luxus-Wohnmobil vor, bei dem alles auf Knopfdruck funktioniert, während ein paar Freunde sich mit dem einfachen Grill und einem alten Bus plagen, dabei aber wesentlich mehr Freude haben. Luxus ist bei echten Campern im Moment nicht angesagt, schon aus Kostengründen und den durch die Feinstaubdiskussion drohenden Problemen.

Unter den Wohnwagen- und Wohnmobilbesitzern, die den noch bis zum 2. September geöffneten Caravan-Salon in Düsseldorf besuchen, sind nur wenige, die mit einem neuen Modell vorgefahren kamen. Dabei hat die Branche allerhand neue Ideen und Vorschläge mitgebracht. Als Grundlage dienen den Ausbau-Herstellern vor allem der Fiat Ducato, der VW LT, der Ford Transit und der Mercedes Sprinter.

Preislich gibt es kaum eine Grenze nach oben. Wer mag, kauft sich das fahrbare Haus samt Garage für den Kleinwagen. Doch in der Mehrheit setzen Campingplatz-Freunde auf günstigere Alternativen, die in Düsseldorf besondere Beachtung finden. Einfache Zeltanbauten, beispielsweise für den Geländewagen oder den PickUp, sowie Module, mit denen sich Vans und Kleinbusse zum bequemen Schlafplatz ausbauen lassen.

Typklassen ab 2008 noch feiner justiert

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Andre at 11:32 am on Dienstag, August 28, 2007

Mit der Neuordnung der Typklassen bei Kraftfahrzeugen sind einige Halter demnächst günstiger unterwegs, andere müssen für die Kfz-Haftpflichtversicherung ein paar Euro im Jahr mehr zahlen. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht davon aus, dass bei rund Zweidrittel (70 Prozent) aller Autos eine Änderung vorgenommen wird, weil neue Risikomerkmale mit in die Wertung fließen.

Entscheidend für die Typklasse sind dann zusätzlich der Kreis und das Alter der Nutzer, ob Wohneigentum vorhanden ist und wie alt das Fahrzeug beim Kauf ist. Damit soll das Risikoverhalten besser eingeschätzt werden können. Zum Teil greifen die geänderten Klassen bereits, wenn neue Verträge unterschrieben werden. Das ist abhängig davon, ob die Versicherung schon nach dem neuen Schema arbeitet.

Wie sich die neue Typklasse ab dem kommenden Jahr auf die Prämie auswirkt, lässt sich pauschal nicht sagen. In groben Zügen geht der GDV davon aus, dass Fahrzeuge, die schon etwas älter sind und deren Besitzer bislang stärker zur Kasse gebeten wurden, etwas besser eingestuft werden. Sollte man sich allerdings dafür entscheiden, ein älteres Auto zu kaufen, muss damit gerechnet werden, dass es etwas teurer wird, zumal gerade das Fahrzeugalter beim Erwerb nun auch bei der Typisierung zählt.

Das goldene Lenkrad 2007

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Andre at 11:24 am on Montag, August 27, 2007

Es ist wieder zu so weit: Einer der großen Preise der Autobranche wird vergeben, das „Goldene Lenkrad“ von der Bild am Sonntag. In sechs Klassen stellen sich 57 Kandidaten zur Wahl und müssen eine kritischen Jury aus Prominenten und Profis in Sachen Kfz in vielerlei Punkten, vom Fahrgefühl über die Technik bis hin zur Alltagstauglichkeit, überzeugen.

Das Vergnügen, die Fahrzeuge auf Herz und Nieren zu prüfen, haben in diesem Jahr unter anderem Wolfgang-Ernst Fürst zu Ysenburg und Büdingen vom AvD, Til Schweiger, Hans-Joachim Stuck, Jutta Kleinschmidt, Leopold Prinz von Bayern und Klaus Ludwig. Ihre Wertung hat Gewicht. Ebenso die der Leser. Sie können abstimmen und ihren Favoriten bestimmen.
Zur Wahl stehen:
Kleinwagen:
Daihatsu Curore, Daihatsu Materia, Fiat 500, Mazda2, Renault Twingo, Skoda Fabia, smart fortwo.
Kompaktwagen:
Fiat Bravo, Hyundai i30, Kia Cee´d, Mitsubishi Lancer, Peugeot 308, Subaru Impreza, Toyota Auris.
Mittel- und Oberklasse:
Audi A4, Chrysler Sebring, Ford Mondeo, Lexus LS, Mercedes C-Klasse, Renault Laguna.
Cabrios:
Audi TT Roadster, BMW 3er Cabrio, Chrysler Sebring Cabrio, Mercedes SLR Roadster, Peugeot 207 CC, Porsche 911 Turbo Cabrio, Rolls-Royce Phantom Drophead, smart fortwo Cabrio.
Geländewagen:
BMW x5, Citroën C-Crosser, Dodge Nitro, Honda CR-V, Jeep Wrangler, Jeep Compass, Landrover Freelander, Mazda CX-7, Mitsubishi Outlander, Mitsubishi Pajero, Nissan Quashqai, Nissan X-Trail, Peugeot 4007, Seat Altea Freetrack, SsangYong Actyon, VW Tiguan.

Nick Heidfeld auch 2008 bei BMW

Abgelegt unter: Motorsport — Andre at 4:53 pm on Freitag, August 24, 2007

„Quick Nick“, wie Fans den 30jährigen Nick Heidfeld nennen, bleibt dem BMW-Sauber Team treu. Der Formel-1 Pilot wird auch in der kommenden Saison zusammen mit dem Polen Robert Kubica auf Punktejagd für den Rennstall gehen. Dass die beiden durchaus Ambitionen auf einen der vorderen Ränge haben, beweist die aktuelle Platzierung vor dem Rennen in der Türkei. Heidfeld ist mit 42 Punkten auf dem fünften Platz. Teamkollege Kubica hat 28 Punkte und belegt Rang sechs.

Mario Theissen, Motorsportchef von BMW, und Nick Heidfeld haben große Ziele. Sie wollen im nächsten Jahr um die WM mitfahren. „Das kann ich mit diesem Team schaffen“, zeigt sich Heidfeld überzeugt und unterstreicht einmal mehr seinen großen sportlichen Ehrgeiz. Von der technischen Warte her, ist es jetzt an BMW, das „richtige“ Auto zu bauen. Robert Kubica, den Theissen als Rohdiamanten bezeichnet, soll weiter geschliffen werden, damit er später als Siegfahrer ganz oben auf dem Treppchen stehen kann.

Da BMW-Sauber seine Fahrer verpflichtet hat, ist Fernando Alonso aus dem Spiel. Er kommt für das Team nicht in Frage. Überlegungen dieser Art habe es auch nie gegeben, heißt es von BMW.

Für den Notfall: Der Auto-Feuerlöscher

Abgelegt unter: KFZ, Sicherheit — Andre at 1:11 pm on Donnerstag, August 23, 2007

Wenn sich in den TV-Serien ein Fahrzeug überschlägt oder schlichtweg gegen eine Wand fährt, dauert es meistens nur wenige Sekunden und erste Flammen züngeln an den Türen hoch. Bis zur hollywoodreifen Explosion vergeht nicht mal eine Minute. Mit der Realität haben solche Szenen wenig zu tun. Denn es bedarf schon etwas mehr Zeit, bis ein Auto in die Luft fliegt. Dennoch kann man gezielt vorsorgen, falls es im Motorraum oder einem anderen Teil des Fahrzeugs einmal brennen sollte: Mit einem Feuerlöscher fürs Auto.

Angesicht von Rückrufaktionen wegen defekter Bauteile und der davon ausgehenden Gefahr eines Brandes sowie generell zur eigenen Sicherheit rät die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ), einen Feuerlöscher mitzuführen. Er sollte so verstaut werden, dass man ihn wie das Warndreieck und den Verbandskasten jederzeit erreichen kann. Beim Kauf sollte kontrolliert werden, ob der Feuerlöscher der Norm DIN EN 3 entspricht und zugelassen ist. Spätestens nach zwei Jahren ist eine erneute Überprüfung beim Fachmann fällig.

Wenn es denn einmal brennen sollte, womit niemand rechnet und was niemandem zu wünschen ist, gilt es, Ruhe zu bewahren. Warnblinklicht ein- und Motor ausschalten sind die ersten Handgriffe für den Fahrer. Die Fahrgäste verlassen das Auto. Um die Brand zu löschen, sollte die Motorhaube nur so weit geöffnet werden, dass mit dem Feuerlöscher bequem gearbeitet werden kann. Da es nur wenige Sekunden sind, ehe ein kleines Gerät leer ist, immer stoßweise löschen.

Erdgas-Katalysator mit herausragenden Erfolgen

Abgelegt unter: KFZ, Umwelt — Andre at 11:26 pm on Mittwoch, August 22, 2007

Ein Auto, das weniger Stickoxid ausstößt als die Umgebungsluft enthält: Damit haben die Forscher der eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, kurz Empa, einen entscheidenden Durchbruch geschafft und konnten das derzeit wohl sauberste – im Sinne von umweltfreundlichste – Auto der Welt präsentieren. Es handelt sich um einen VW Touran, der mit Erdgas betrieben wird und von den Schweizern gezielt modifiziert wurde.

Das Herzstück der Bemühungen ist der Erdgas-Katalysator. Drei Prototypen hat die Empa gebaut und in eineinhalb Jahren getestet. 44.000 Kilometer wurden dabei zurückgelegt, mit Ergebnissen, die überzeugen und die Eidgenossen zu Recht stolz machen. Denn die Luftschadstoffe, die sonst aus dem Auspuff geblasen werden, konnten deutlich reduziert werden. 50 Prozent weniger Feinstaub, 30 Prozent weniger CO2 und 50 Prozent weniger Stickoxide wurden dank der neuen Technik erreicht. Besonders gut sind die Werte bei den Stickoxiden, die für Sommersmog und hohe Ozonwerte sorgen.

Und das bei einem Verbrauch von lediglich 5,5 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer. Der Volkswagen-Konzern, der die Grundmodelle lieferte und sich aktiv an der Forschung beteiligte, wird die neuen Katalysatoren demnächst in seinen Erdgas-Fahrzeugen verbauen.

Das Autoradio dudelt seit 75 Jahren

Abgelegt unter: Autos, Geschichte, Technik — Andre at 5:13 pm on Dienstag, August 21, 2007

Zündschlüssel ins Schloss, einmal kurz gedreht und schon starten der Motor und meist auch das Radio, der CD- oder MP3-Player. Musik im Auto gehört ganz einfach dazu. Ob vom Band oder frisch vom Lokalsender, ist jedem selbst überlassen. Vor 75 Jahren sah das noch ganz anders aus. Da galt das Autoradio als absoluter Luxus, als es auf der Internationalen Funkausstellung zum ersten Mal der deutschen Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Mit den heute üblichen Geräten, die kompakt und leistungsstark sind, hatte der erste Funkempfänger für Fahrzeuge wenig zu tun. 15 Kilogramm bracht der Brocken auf die Waage und hatte dermaßen Appetit, dass die Batterie sich schneller leerte als den meisten lieb war. Die USA waren Vorreiter. Schon 1930 wurden hier Radios in Autos eingebaut. 1931 sollte die Zahl auf 100.000 steigen. In Deutschland dauerte es ein wenig länger. Die Verstärkerröhren spielten nicht mit und konnten erst 1932 die erwartete Leistung bringen. Blaupunkt startete die Offensive mit 400 Geräten, die 465 Reichsmark kosteten. Der Siegeszug begann erst in den 50er Jahren.

Wie bei allen technischen Neuerungen dauerte es nicht lange und es meldeten sich die ersten Kritiker zu Wort. Die Musik sei störend und lenke ab. Viel Gehör wurde ihnen nicht geschenkt. Heute ist ein Auto ohne Radio kaum mehr vorstellbar. Und, was die Ablenkung betrifft, stehen Handy und Navigationssystem inzwischen in der gleichen Kritik.

Mit 60 Sachen auf dem Bobby-Car unterwegs

Abgelegt unter: Unterhaltsames — Andre at 4:38 pm on Montag, August 20, 2007

Klein, vier Räder, meistens leuchtend-rot und mit einem griff-großen Lenkrad versehen, ist das Bobby-Car schon seit ewigen Zeiten für die meisten autobegeisterten Jungen und Mädchen eines der schönsten Spielzeuge. Da wird durch den Garten getuckert, über den Bürgersteig, alles mit zwei Fußstärken und ganz gemächlich. Wenn große Jungs sich das Bobby-Car schnappen, geht es ganz anders zur Sache – wie bei der Europameisterschaft im Eifelörtchen Volkesfeld.

30 Starter zählte die EM im Bobby-Car Rennen in diesem Jahr. Vom ursprünglichen Spielauto ist bei den „Boliden“ nur wenig übrig geblieben. Der Corpus bleibt, ansonsten zählt das Feintuning, mit dem die Wagemutigen ihr Fahrzeug auf Touren bringen. Achsen und Räder sind auf den harten und nicht ganz ungefährlichen Sport abgestimmt. Das Lenkrad ist so konzipiert, dass es auch bei einer Geschwindigkeit von ein paar Kilometern die Stunde mehr nicht gleich den Geist aufgibt.

50 bis 60 km/h erreichen die aufgemotzten Bobby-Cars auf der Strecke. 500 Meter müssen sich die Starter auf ihrem Kleinstfahrzeug halten und Kurvenfestigkeit beweisen. Da Stürze und nicht selten Knochenbrüche beim Extremsport an der Tagesordnung sind, gehören Schutzkleidung, dicke Sohlen zum Bremsen und ein Helm zur Pflichtausstattung eines jeden Fahrers.

Unterschiedliche Möglichkeiten der Kfz-Finanzierung

Abgelegt unter: KFZ, Finanzierung — Gerald at 5:34 am on Sonntag, August 19, 2007

Kurze Gegenüberstellung der KFZ-Finanzierung via Barzahlung bzw. Kredit.

Barzahlung
Wenn das neue Kfz bar bezahlt wird, wird der Käufer sofort Eigentümer des Fahrzeugs. Außerdem ist es so wesentlich einfacher, beim Händler höhere Preisnachlässe auszuhandeln. Jedoch sollte beachtet werden, dass das ausgegebene Geld dann nicht mehr als stille Reserve für Notfälle zurückgelegt oder in renditestarke Fonds oder Sparbriefe investiert werden kann. Aufgrund der günstigen Finanzierungsangebote entscheiden sich deswegen immer öfter sogar notorische Bargeldzahler für eine Finanzierung.

Finanzierung über eine Bank oder über einen Händler
Beim Fahrzeugkauf auf Raten gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder lässt der Kunde sich direkt von einer Bank einen Kredit geben oder er schließt über den Fahrzeughändler einen Kreditvertrag mit einer Autobank ab. Nahezu jeder deutsche Kfz-Händler kooperiert mit sogenannten Fahrzeugfinanzierern. Das können entweder herstellergebundene Kfz-Banken sein wie zum Beispiel die VW-, Ford-, BMW- oder Audi-Bank, oder freie Autofinanzierer wie die CC-Bank. Eindeutiger Vorteil im Vergleich zur Hausbank-Finanzierung, die individuell geeignete Finanzierung kann direkt vor Ort abgeschlossen werden. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob ein neues, gebrauchtes oder ein Vorführ-Fahrzeug gekauft wird.

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