Di, 31st Juli, 2007 - Posted by
Die Vereinigung der Automobilbesitzer (SOVA) in Tschechien schlägt Alarm: 450.000 Fahrzeuge in dem Land sind gestohlen oder fahren mit Ersatzteilen, die aus Diebeszügen stammen. Damit ist jedes sechste Auto betroffen. Diese Zahlen lege die Firma Cebia vor, die sich näher mit dem Kraftfahrzeugmarkt in Tschechien auseinandersetzt.
Ganz oben auf der Liste der Automarken, die entwendet werden, steht Skoda. Nicht wesentlich besser ergeht es Fahrern von Pkw der Marken Audi und Fiat. Organisiert wird der Diebstahl von Banden, die vor einigen Jahren noch in albanischer und russischer Hand waren. Inzwischen haben die Tschechen den „Markt“ für „heiße“ Wagen und Ersatzteile wieder in ihrer Hand.
Dabei verfahren sie meist nach einem recht simplen Schema. Entweder werden die Wagen auf Schrottplätzen zerlegt und die Ersatzteile günstig angeboten. Oder aber sie arbeiten auf Bestellung. Dann wird ein Unfallauto gekauft und das gleiche Modell in Top-Zustand geklaut. Dank der Papiere des schrottreifen Fahrzeugs dauert es nicht lange und der gestohlene Wagen kann wieder an den Mann gebracht werden. Das sorgt dafür, dass bei 16 Prozent der Autos, die Cebia sich genauer ansieht, dringend von einem Kauf abgeraten wird.
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