Fr, 27th Juli, 2007 - Posted by
Öffentliche Verkehrsmittel haben es in Europa schwer, dem Auto den Rang abzulaufen, wenngleich sie nach und nach auf dem Vormarsch zu sein scheinen. Das lässt sich aus einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage ableiten, bei der 51 Prozent den eigenen Pkw als für sie wichtigstes Verkehrsmittel bezeichneten. 20 Prozent sind mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. 20 Prozent sind es auch, die lieber mit Bus, Bahn und Tram fahren.
Einschränkungen oder gar Fahrverbote, um die Umwelt weniger zu belasten, kommen für die meisten nicht in Frage. Nur elf Prozent wären dafür. Das heißt nicht, dass die Umwelt den meisten völlig egal ist. Immerhin 35 Prozent befürworten, dass nur noch schadstoffärmere Kraftfahrzeuge an den Mann und die Frau gebracht werden dürfen. Gibt es dann auch noch steuerliche Anreize, sagen 30 Prozent nicht nein.
Viele Autofahrer (54 Prozent) würden sich den umweltfreundlicheren Straßenverkehr auch etwas kosten lassen. Die Betonung liegt auf „etwas“, denn alles über zehn Prozent Mehrkosten wird strikt abgelehnt. Wichtiger wäre dann der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, sagte jeder Zweite. Was die Maut betrifft, gibt es in Europa keine übereinstimmende Meinung. Die Zustimmung variiert von 24 bis 56 Prozent und ist dort extrem niedrig, wo schon kassiert wird.
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