Dunkle Wolken formieren sich schon seit einiger Zeit über dem Autohersteller Ford. Das Unternehmen, das 2006 einen Verlust von zwölf Milliarden Doller hinnehmen musste, steht auf sehr wackligen Beinen. Um das Fundament wieder etwas zu festigen, steht die zum Konzern gehörende Nobelmarke Jaguar zur Disposition. Es wird dringend ein Käufer gesucht.
Mit im Paket sein dürfte dann auch das neue Schlachtross, der Jaguar XF. Leder und mattiertes Metall hauchen dem Innenraum Luxus ein. Von außen betrachtet wirkt der XF sehr modern, beinahe schon futuristisch. Öffnet man allerdings die Motorhaube, kommen viele Bausteine aus dem Hause Ford zum Vorschein. Insgesamt flossen einige hundert Millionen Euro in die Entwicklung des neuen Jaguars, der ab 2008 auf den Markt kommen soll.
Vorrang hat dieses Auto im Fordkonzern nicht. Alan Mulally, Chef des Unternehmens, will vor allem die Traditionsmarke Ford wieder auf Vordermann bringen, und das mit allen Mitteln. Seine Ziele sind 16 Werke zu schließen, fast 30.000 Angestellte „einzusparen“ und die Tochtergesellschaften genau zu überprüfen. Das betrifft nicht nur Jaguar. Selbst Volvo kann nicht mehr sicher sein, dem Sparzwang zum Opfer zu fallen.
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