Kaum haben Kinder gelernt, Rad zu fahren, sind sie nicht mehr zu bremsen. Dann wird Radeln schnell zur liebsten Freizeitbeschäftigung. Dass dabei Gefahren lauern, können Kinder noch nicht richtig einschätzen. Für vorausschauendes Fahren fehlt den Jungen und Mädchen im Kindergarten- und Grundschulalter noch die Erfahrung. Erst ab einem Alter von zehn Jahren kann von einer angemessenen Reaktion ausgegangen werden.
Deshalb sollten Eltern ihre Kleinen möglichst nicht alleine auf „Tour“ gehen lassen, sondern sie begleiten. Solange die Kinder noch auf dem Gehweg radeln dürfen – bis zum zehnten Lebensjahr – ist es besser, auch dort zu bleiben. Das gilt gerade auf dem Weg zur Schule. Passiert bei der Fahrt zum Unterricht etwas, kommt die gesetzliche Unfallversicherung für den Schaden auf. Alle anderen Ausflüge sind nicht versichert.
Daher raten Experten dazu, schon Kinder mit einer privaten Unfallversicherung zu schützen. Die Sorge, dass etwas passieren könnte, nimmt diese Versicherung den Eltern zwar nicht. Dafür sorgt sie für ein wenig finanzielle Sicherheit im Schadensfall. Der Leistungsumfang kann ganz gezielt ausgewählt werden. Tipps dazu halten Versicherungsexperten sowie die Zeitschriften Test und FINANZtest bereit.
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