Do, 21st Juni, 2007 - Posted by
Kaum beginnt die Reisezeit und starten viele mit dem eigenen Pkw in den wohlverdienten Urlaub, meldet sich der Vatikan zu Wort und gibt Ratschläge, wie man sich am Steuer zu verhalten hat. Zehn Gebote für Autofahrer wurden erarbeitet, die über die Gemeinden verteilt werden sollen.
36 Seiten lang sind die Vorschriften, die unter dem Titel „Richtlinien für eine pastorale Verhaltensweise auf der Straße“ veröffentlicht wurden. Viele der Regeln sind durchaus nachvollziehbar. Etwa, dass man nicht alkoholisiert fahren und sich an die Tempolimits halten soll. Das werden die meisten Fahrer ohnehin beherzigen. Denn Knöllchen oder Führerscheinentzug haben gerade im Urlaub einen schalen Beigeschmack.
Schwerer tun werden sich viele mit dem Gebot, das Auto nicht als Objekt der persönlichen Verherrlichung zu sehen oder mit ihm zu Prahlen, um Neid zu wecken. Denn das eigene Auto ist vielen „heilig“. Schließlich investiert man nicht umsonst Stunde um Stunde mit Pflege und Wartung. Und ob man sich im Stau oder bei Straßenrowdys mit Flüchen zurückhalten kann, ist ebenfalls fraglich. Ein Gebet zwischendurch kann jedenfalls nicht schaden.
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