Pflanzenreste in den Tank
Zu Wasserstoff, Gas, Strom und Sprit könnte sich zukünftig ein weiterer Treibstoff gesellen, der je nach Konsistenz mit der Schüppe oder dem Schlauch in den Tank gefüllt wird: Ein Brei aus Pflanzenresten. Hinzu kommt ein Mix aus Enzymen, die sich über das Wasser und die Stärke hermachen und über ihre Verdauung reinen Wasserstoff produzieren. Damit kann die Brennstoffzelle arbeiten und dem Elektromotor Strom liefern.
Die Technische Universität Virginia arbeitet derzeit an diesem Modell und vermeldet bereits erste Erfolge. Den Berechnungen von Percival Zhang entsprechend, könnten 1,4 Liter Benzin demnächst durch ein Kilogramm Stärke ersetzt werden. Das ist das Ergebnis vieler Testreihen, bei denen 13 Enzyme so kombiniert wurden, dass eine optimale Ausnutzung erreicht wird.
Das Problem, an dem die Wissenschaftler zurzeit arbeiten, ist die Geschwindigkeit, mit der die Bakterien und Mikroorganismen Wasserstoff liefern. Es dauert noch zu lange. Ein weiteres Projekt sind Batterien, in denen der gentechnisch bearbeitete Stoffwechsel Anwendung findet.

