KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Bagger bald mit Plakette unterwegs

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Gerald at 10:49 am on Donnerstag, April 19, 2007

Wenn demnächst Bagger mit einer Art Mofa-Plakette unterwegs sind, sollte man sich nicht wundern. Da sie mit Gummireifen ausgestattet sind, müssen sie nun gemäß einem EU-Beschluss auch über eine Kfz-Haftpflichtversicherung und Zulassung verfügen, die mit der Plakette nachgewiesen wird.

200.000 Baufahrzeuge sind von der Neuregelung betroffen. Die Branche ist wenig begeistert und würde es lieber sehen, wenn Schäden über einen Fonds ähnlich der Verkehrsopferhilfe geregelt würden. Da spielen die Versicherungen allerdings nicht mit, denn Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen die Versicherungspflicht für Baufahrzeuge erst jetzt greife. Zudem sei der Kompromiss der Bundesregierung ein durchaus gangbarer Weg.

Denn die Firmen können entscheiden, ob sie ihre Fahrzeuge einzeln über eine Kfz-Haftpflichtversicherung schützen oder sie in die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung aufnehmen – für die dann vermutlich höhere Beiträge fällig werden. Um den Aufwand gering zu halten, wünscht sich die Baubranche zumindest eine Lebenszeitplakette, damit sie nicht jedes Jahr neu beantragt werden müsse.

„Achtung Auto!“ seit sechs Jahren erfolgreich

Abgelegt unter: Verkehr, Sicherheit — Gerald at 10:30 am on Donnerstag, April 19, 2007

Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr nahe bringen. Dieser Aufgabe widmen sich der ADAC, Opel und Michelin seit nunmehr sechs Jahren mit großem Erfolg. Eine Million Kindern im Alter von zehn bis zwölf Jahren (fünfte und sechste Schulklasse) haben bereits an dem gemeinsamen Verkehrssicherheitsprogramm „Achtung Auto!“ teilgenommen.

Lohn der Mühen sind die kontinuierlich sinkenden Unfallzahlen, auf die jetzt Dr. Erhard Böhm vom ADAC im Rahmen einer kleinen Feier verwies. Ansporn genug für das Gemeinschaftsprojekt, sich weiterhin zu engagieren. So stellte Opel bis jetzt 42 Corsa zur Verfügung und Michelin rund zwei Millionen Euro, damit Kindern hautnah und anschaulich vermittelt werden kann, wie Reaktions-, Brems- und Anhalteweg zusammenhängen. „Damit geben wir ihnen das Rüstzeug für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr“, betonte Uwe Berlinghoff von der Adam Opel GmbH.

ADAC-Moderatoren, die pädagogisch ausgebildet sind, kommen dazu an die Schulen und geben Anschauungsunterricht, bei dem die Kinder selbst im Auto mitfahren. Für die Schulen ist das Programm kostenlos. 7164 Veranstaltungen gab es allein 2006.

Der Kaipan aus Tschechien ist ein echter Flitzer

Abgelegt unter: Autos — Gerald at 1:42 pm on Mittwoch, April 18, 2007

Vorbehalte gegen Autos aus Tschechien? Zu klobig, nicht modern, alte Technik und wenig Komfort? Der Kaipan 57 von der gleichnamigen Kfz-Schmiede aus Tschechien belehrt Zweifler nun eines Besseren. Denn der Wagen ist alles andere als langweilig. Er ist ein echter Roadster, zwar puristisch, dafür ein Hingucker.

Die Karosserie des Kaipan besteht aus Kompositmaterial und Aluminiumblech, der Rahmen aus stabilen Stahlrohren. Mit einer Höhe von nur 1,13 Metern, einer Länge von 3,61 Metern und einer Breite von 1,74 Meter verspricht der flache Flitzer echtes Fahrvergnügen, das durch den 1,8 Liter Turbo-Motor noch unterstützt wird. Geliefert hat den 150 PS starken Motor Audi. Damit beschleunigt der Roadster von null auf 100 in nur 5,9 Sekunden.

Bestellt werden kann der Kaipan entweder komplett montiert oder aber als Bausatz, der für echte Tüftler keine Herausforderung darstellen sollte. Produziert wird das Auto nur nach Auftrag, wobei Kunden die Wahl zwischen drei Baukästen haben – die allerdings keinen Motor beinhalten. Die Kosten belaufen sich auf 6.000 Euro bis zu rund 25.000 Euro je nach gewünschtem Lieferumfang. Das fertige und fahrtüchtige Modell, dessen Verbrauch 7,2 Liter beträgt, liegt bei 42.600 Euro.

Lexus LS 460 ist das „Weltauto des Jahres 2007“

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Gerald at 5:46 pm on Dienstag, April 17, 2007

„Weltauto des Jahres 2007“ darf sich der Lexus LS 460 ab sofort nennen und ließ im Kampf um den begehrten Titel, der von 22 Fachjournalisten verliehen wurde, 27 andere Fahrzeuge hinter sich. Knapp geschlagen geben mussten sich der Audi TT und der New Mini. Vergeben wurde der Preis jetzt auf der „New York International Auto Show“.

Den Titel gibt es seit 2004. Verantwortlich ist eine Gruppe von Automobiljournalisten aus Europa, Asien und Nordamerika. Sie legen bei der Auswahl der Kandidaten zum „Weltauto des Jahres“ vor allem Wert auf Leistung, Sicherheit, Qualität und Styling. Der Lexus konnte in diesem Jahr in allen Punkten überzeugen.

Die Jury erklärte, der Wagen entspreche voll und ganz dem Slogan des Herstellers „Streben nach Vollendung“. Das zeige sich nicht nur an der Technik, die eine Achtstufen-Automatik umfasse, sondern auch am Sicherheitssystem, dem Pre-Crash Safety System, kurz PCS. Aus der gleichen Reihe wie der Lexus LS 460 stammt der LS 600h, der demnächst auf dem deutschen Markt Premiere feiert und als Hybrid-Version daherkommt.

Nur jeder zweite Autofahrer akzeptiert Zusatzkosten für ein Öko-Auto

Abgelegt unter: Autos, Verkehr, Umwelt — Gerald at 12:38 am on Dienstag, April 17, 2007

Die Bereitschaft der Autofahrer, für ein umweltverträglicheres Auto tiefer in die Tasche zu greifen, ist nicht wirklich groß. Eine Studie mit 1960 Teilnehmern, durchgeführt vom TÜV Süd zeigt, dass nur jeder zweite Autofahrer bereit ist, Opfer zu bringen. 35 % der befragten Autofahrer würden keine Zusatzkosten für ein umweltverträglicheres Fahrzeug aufwenden, rund 25% der Befragten zögen aber den Kauf eines Automodells mit Erdgas- oder Hybridantrieb in Erwägung.

Der TÜV Süd Vorstandsvorsitzende Peter Hupfer erklärte: “Das Umfrageergebnis zeigt deutlich, dass der Markt kostenneutrale umweltfreundliche Lösungen fordert”. Und weiter: “Klar ist aber auch: Umweltschutz zum Nulltarif kann es nicht geben.”

Eine große Überraschung ist das nicht. Locker sitzt heutzutage das Portemonnaie nur bei den wenigsten Autofahrern und die “nach mir die Sintflut” Haltung wird so lange beibehalten, bis die Luft entweder ganz dick oder ganz dünn ist. Und warum soll man auch selber sparen, wo doch der Nachbar oder die Amis das Geld nur so durch ihren Auspuff oder Schornstein jagen. Es geht uns einfach noch viel zu gut.

Hupfers Vorschlag für einen kostenlosen Klimaschutz-Beitrag, nämlich “ökonomisch” Auto zu fahren (womit bis zu 20 % Sprit eingespart werden könnten), klingt zwar gut in den Ohren der Autofahrer, jedoch erreicht die Meldung nur in den wenigsten Fällen deren Gehirn ;-)

Quellenangabe: auto-reporter.net

Ein-Liter-Auto wird immer wahrscheinlicher

Abgelegt unter: Autos, Umwelt — Andre at 9:53 am on Montag, April 16, 2007

Die Ankündigung vom VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand wird den Mineralölkonzernen gar nicht schmecken, dafür aber die Verbraucher begeistern: Das Ein-Liter-Auto ist möglich. Mit dieser Aussage dürfte er die ohnehin schon aufgeheizte Klimadebatte ein wenig mehr angefacht haben. Denn ein Liter auf 100 Kilometer galt bislang weder als finanzierbar, noch als machbar.

Piech zeigt sich zuversichtlich, dass Martin Winterkorn als neuer VW-Vorstandsvorsitzender das Projekt vorantreiben werde. Denn gerade im Bereich der Kosten habe sich sehr viel getan. Die Leichtbauteile für die Karosse, die im Moment 35.000 Euro kosten würden, lägen laut seinem Kenntnisstand und nach Gesprächen mit den Herstellern in zwei Jahren bei nur noch 5.000 Euro. Damit wird das Auto für Jedermann bezahlbar.

Dass Ferdinand Piech schon lange auf sparsame Modelle setzt, hatte er zuletzt 2002 bewiesen. Damals hatte er sich in einen Prototypen gesetzt und war zu seinem Abschied vom Posten des Vorstandsvorsitzen von Wolfsburg nach Hamburg gefahren. Der Verbrauch lag seinerzeit bei 0,89 Litern auf 100 Kilometer.

Essen auf Rädern

Abgelegt unter: Unterhaltsames, KFZ — Gerald at 2:56 am on Montag, April 16, 2007

Vor Kurzem berichtete n-tv unter der Schlagzeile Auf Deutschlands Straßen -
Betrunkener Fahrer kocht Essen
von einem betrunkenen Lastwagenfahrer, der während der Fahrt durch Sachsen im Fahrerhaus auf einem Propangaskocher Essen kochte und dabei das Fahrerhaus in Brand steckte.

Der Fahrer wurde wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, flüchtete vor dem Eintreffen der Polizei aus der Klinik, wurde aber wenig später noch in der Nähe der Klinik von der Polizei gestellt. Jetzt drohen ihm Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Brandstiftung. Ein teueres Essen auf Rädern .

Florierender Versicherungsvertrieb über den Kfz- Handel

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Gerald at 10:45 pm on Sonntag, April 15, 2007

Im Jahre 2006 kam es bei fast 50% der Fahrzeugkäufe zum Abschluss eines Finanzierungsvertrages. Statistisch gesehen wird bereits jeder siebte Neuwagen mit einer Kfz- Versicherungspolice verkauft. Die Ambitionen sind so groß, dass zwei Drittel der Autohäuser beabsichtigen, ihren Provisionsertrag aus der Vermittlung von Finanzdienstleistungsprodukten im Jahre 2007 noch zu steigern. Der Versicherungsvertrieb ist bei den Autohändlern bereits weit verbreitet, obgleich Versicherungsprodukte nicht die direkte Absatzhilfe sind. Nur 25% der Autohändler bieten in Deutschland derzeitig keine Versicherung an. Etwa jeder zehnte Gebrauchtwagenkauf und etwa jeder siebte Neuwagenkauf beinhaltet den Abschluss einer Kfz- Police. Häufig jedoch werden die Gewinnaussichten für eine höhere Kundenbindung durch ein attraktives Schadensmanagement nicht von Autohändlern und Versicherern gesehen und genutzt. Laut Umfragen empfindet eine Mehrheit von Kfz- Versicherungsnehmern eine Werkstattbindung bei gleichzeitigen Rabatten als vorteilhaft.

75% der versicherungsvermittelnden Autohändler kooperieren bislang mit einem einzigen Anbieter. Der größte deutsche Hersteller ist auch zugleich der größte Versicherungsanbieter im Automobilhandel: der VW Versicherungsdienst. Beinahe 50% des Händlermarktes gehören zu den Financial Services der Automobilbauer.

Der Automobilhändlermarkt kann in vier Händlerkategorien eingeteilt werden: Die sog. Professionellen, 37% kennen sich mit Finanzdienstleistungen sehr gut aus, legen gesteigerten Wert auf qualifizierte Unterstützung und geben den Erträgen aus Vermittlungsprovisionen hohen Stellenwert als weitere Einnahmensquelle. Die sog. Bequemen mit 32%, die auf einen Anbieter vertrauen, legen keinen Wert auf ausgiebige Beratungen und empfinden Provisionen nur als Mitnahmeeffekt. Die sog. Unterstützungssucher mit 20% haben geringe Kenntnis in Finanzdienstleistungen, sodass sie sich auf die Empfehlungen von Geschäftspartnern und den Unterstützungsservice von Versicherern beschränken, das Vermittlungsgeschäft als Einnahmequelle hat nur mäßigen Stellenwert. Als Gleichgültige werden die 11% bezeichnet, die sich nicht nur sehr bedingt auskennen, sondern auch keinen Wert auf Unterstützung legen, somit sind die Provisionseinnahmen für sie vollkommen unwichtig.

Produktgeber, die ihren Spezialvertrieb auf Autohändler konzentrieren, können mithilfe dieser Händlertypologie ihre Chancen genauer abschätzen und ihre Marketing- und vertriebsunterstützenden Maßnahmen gezielt steuern.

Mitfahrer sind versicherungstechnisch absolut unkompliziert

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Gerald at 6:14 pm on Samstag, April 14, 2007

Morgens mit den Kollegen zur Arbeit und abends zurück, oder am Freitag von der Uni Richtung Heimat – Mitfahrgelegenheiten sind gefragter denn je, ob nun täglich oder zu bestimmten Anlässen. Der größte Vermittler in Deutschland hat rund eine Millionen Nutzer. Stellt sich nur die Frage, wie es um den Versicherungsschutz der Mitfahrer bestellt ist, sollte es mal krachen.

Zusätzliche Policen sind nicht nötig. Es reicht die Haftpflichtversicherung. Kommt es zum Schaden, übernimmt sie die komplette Abwicklung, entweder seitens des Fahrers oder des Unfallgegner, je nachdem, wer als Verursacher ausgemacht wird. Wer sich also entscheidet, jemanden mitzunehmen, um beispielsweise Unterhaltung zu haben, muss im Falle eines Unfalls nicht selbst für Schadenersatz sorgen.

Möglich ist auch, vorher vom Mitfahrer eine Haftungsbeschränkungserklärung unterschreiben zu lassen, die bei kleineren Unfallschäden durch Unachtsamkeit von Leistungen befreit. Sie gilt allerdings wirklich nur für kleine Schäden, nicht aber, wenn es zu schwerwiegenden Verletzungen kommt.

Lohnt sich das Saisonkennzeichen für Wohnmobile?

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Gerald at 12:17 pm on Freitag, April 13, 2007

Mit dem Wohnmobil auf Tour – für manche ein Vergnügen, dem sie nur im Sommer frönen, andere wollen auch im Winter nicht auf ihr fahrbares Zuhause verzichten. Für alle, die nur wenige Monate im Jahr mit dem Reisemobil unterwegs sind, ist das Saisonkennzeichen eine Überlegung wert, in die allerdings nicht nur die reinen Steuer- und Versicherungskosten einfließen sollten.

Wer sich einmal für das Saisonkennzeichen entschieden hat, auf dem klar lesbar eingestanzt ist, wann das Fahrzeug genutzt werden darf, büßt die von Campern so geliebte Flexibilität ein. Gilt das Kennzeichen nur bis Oktober, ist die Fahrt zu einem der Neujahrspektakel nicht mehr möglich. Das muss bedacht werden, denn spontane Ausflüge, wenn gerade Zeit ist und etwas Besonderes anliegt, entfallen für ein paar Monate.

Zu bedenken ist auch, dass ein passender Unterstellplatz, der den Versicherungsbedingungen entspricht, gefunden wird. Und selbst, wenn das Wohnmobil fest verschlossen auf einem einen eingezäunten Platz oder in einer Scheune steht, gelten während der Ruheversicherung nur die Haftpflicht- und die Teilkasko-, nicht aber die Vollkaskoversicherung – selbst wenn sie sonst besteht. Diese Nachteile sollten in der Kalkulation berücksichtigt werden.

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