Mehr Spannung für die Formel 1 gefordert
Die Formel 1 ist zu langweilig. Das jedenfalls sagt Flavio Briatore, Teamchef von Renault. Ginge es nach ihm, müssten die Rennen völlig anders aufgezogen werden, um den Fans mehr Spannung und den Sponsoren mehr Aufmerksamkeit zu bieten. So sei nach dem zweiten Boxenstopp meist schon alles gelaufen.
Als Vorbild für seine Reformidee nennt Briatore das GP2-Format, um dem eigentlichen Ziel der Formel 1, nämlichen Rennen zu fahren und nicht ständig zu testen, wieder näher zu kommen. Das heißt konkret, zwei Rennen sollen den bislang üblichen 90-Minuten-Kurs ablösen. Das biete den Vorteil, dass Fahrer, die im ersten Lauf wenig erfolgreich waren, sich im zweiten beweisen könnten.
Das erste Rennen sieht Flavio Briatore dann als Sprint über rund 45 Minuten, das zweite am Nachmittag würde eine Stunde dauern, wobei es für beide Läufe Punkte gebe. Reifenwechsel sollen weiterhin erlaubt sein, Tankstopps hingegen nicht.

