Di, 3rd April, 2007 - Posted by
Dass der Golf ein durchaus beliebtes Auto ist, gleich ob älteres oder neueres Modell, daran gibt es keinen Zweifel. Wenn in den Fahrzeugpapieren aber ein Name auftaucht wie Josef Ratzinger, inzwischen Papst Benedikt XIV, wird der Preis nicht mehr nach Schwacke bestimmt, sondern bewegt sich in Regionen, die sonst für Nobelkarossen üblich sind.
Lange ist es nicht her, da stand der Wagen zum ersten Mal öffentlich zum Verkauf, über eines der großen Online-Auktionshäuser. Der Besitzer, ein 21jähriger, strich damals rund 190.000 Euro für den Papst-Golf ein. Für einen Golf IV von 1999 mit 75.000 Kilometern auf dem Zähler, Wegfahrsperre und Klimaanlage kein schlechter Preis. Über acht Millionen Menschen klickten 2005 auf das Angebot.
Jetzt ist das Auto wieder unter dem Hammer. Und wieder wickelt der jetzige Inhaber, der unter dem Benutzernamen „Goldenpalace Casino“ auftritt, den Verkauf online ab. Dienstagmorgen lag der Preis bereits bei 150.000 US-Dollar. Und er wird noch steigen. Denn bis zum 10. April haben Interessenten noch Zeit, ein Angebot abzugeben. Der Erlös ist für die Hilfsorganisation „Habitat for Humanity“ bestimmt.
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