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Zahl der Verkehrstoten im Januar 2007 stark gestiegen

Sa, 31st März, 2007 - Posted by Gerald -

Nach Angaben des Statistischen Bundesamt in Wiesbaden kamen im Januar 2007 bei Verkehrsunfällen 374 Menschen ums Leben. Das waren 66 Personen oder bzw. 21 % mehr als im Januar des Vorjahrs. Auch die Zahl der Verletzten ist um 15 % auf 29300 gestiegen. Eine auf den ersten Blick eher unerwartete Meldung, wo doch unsere Autos immer sicherer werden.

Ein Grund für diese Negativ-Entwicklung dürfte das im Vergleich zum Vorjahr mildere Wetter gewesen sein. Bei günstigen Witterungsbedingungen wird mehr und schneller gefahren, damit steigt auch das Risiko im Straßenverkehr zu verunglücken. Insgesamt nahm die Polizei im Januar 2007 rund 178500 Verkehrsunfälle auf, 1,2 % weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Während sich die Zahl der Unfälle mit Sachschaden um 3,2 % auf 155900 verringerte, sind die Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen, um 16 % auf 22600 deutlich angestiegen.

Quelle: auto-reporter.net

Category : KFZ / Statistik / Verkehr

Comments

Kommentar von jolkg April 2, 2007

Das ist ja interessant. Da wäre es auch nicht schlecht gewesen wenn man dazu noch die meisten unglücksursachen erfahren würde, dann bräuchte man keine vermutungen anstellen. Obwohl es sich wahrscheinlich mit dem mehrfahren in wärmeren tagen eher um eine tatsache handeln wird (so ist zumindest meine persönlich erfahrung).

Kommentar von bernd April 5, 2007

Hallo,

das sind “nette” Schlagzeilen im niedrigsten “Klatschpresse” Niveau. Keine Hintergründe, keine INFORMATION.

Will ja nicht nur meckern. Wenn es eine Information wäre, dann ständen auch hier mehr Angaben.
Beispiel:
- Anzahl von Verletzten/Schwerverletzten
- Kosten der med. Versogung (die letztlich auf die Gesellschaft zurückfallen)
- …

lg
bernd

Kommentar von Gerald April 5, 2007

Sorry, für tiefergehende Aussagen fehlen mir hier die Zahlen. Das neueste was ich zu Verkehrsunfällen bieten kann sind die Zahlen vom Statistischen Bundesamt für das Jahr 2006 und halt diese Meldung zum Januar 2007. Und bei den Kosten für die med. Versorgung kann ich mir nicht vorstellen, dass die so schnell schon zu bekommen sind.

Ich fand es auf jeden Fall bemerkenswert, dass gutes Wetter solch eine negative Auswirkung haben kann.

Generell zu Unfallursachen gibt es vom Bundesamt diese Statistik: Fehlverhalten der Fahrzeugführer und Allgemeine Ursachen/Technische Mängel. Nicht ganz up to date, aber so groß dürften die Verschiebungen ja auch nicht sein.

Und wo wir schon mal beim Aufdröseln von Zahlen sind. Das Statistische Bundesamt hat auch etwas zum Unterschied zwischen Mann und Frau zu berichten, leider auch nur für 2005:

Das Risiko für Frauen, im Straßenverkehr zu verunglücken, ist deutlich geringer als das der Männer: 43% aller Verunglückten
und 27% aller Getöteten im Straßenverkehr waren 2005 weiblichen Geschlechts. Dies wird auch deutlich, wenn man die Verunglücktenzahlen
auf die Einwohnerzahl des jeweiligen Geschlechts bezieht: Je 100 000 Einwohner verunglückten 451 Frauen,
aber 615 Männer im Straßenverkehr. Bei den Getöteten sind die Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern noch
gravierender: Je 1 Mill. Einwohner starben 34 Frauen und 97 Männer im Straßenverkehr, damit wurden - bezogen auf die Einwohner
– fast dreimal so viele Männer wie Frauen im Straßenverkehr getötet. Das im Vergleich zu den Männern geringere Unfallrisiko
der Frauen betrifft alle Altersjahrgänge von den Kindern bis zu den Senioren bzw. Seniorinnen.

Kommentar von bernd April 5, 2007

Hallo Gerald,

vor ein paar jahen habe ich mal zahlen von einer offiziellen stelle genannt bekommen. Der Mensch der die genannt hat, saß an der Quelle der Informationen.
Name und Kontaktadresse habe ich nicht mehr.

So, nun halte Dich fest:
30 Milliarden Euro pro Jahr(!) kostet der dt. Gesellschaft die mediz. Verpflegung von denjenigen die Unfälle überlebt haben.
Wie oben geschrieben. Die Zahl war vor Jahren aktuell!

Frohe Ostern wünscht bernd

Kommentar von chris Oktober 7, 2007

Nach ofiziellen Meldungen (Versicherungsjournal) soll es im kommenden Jahr sogar noch ein wenig mehr steigern, als im vergangenen Jahr. Man möchte denken, dass die Deutschen immer schlechter Autofahren, aber so ist es nicht.
Die Vorraussetzungen unter denen man heute fahren können muss, z. B. in einer Großstadt, wie Berlin oder Hamburg, sind zunehmend schlechter, was sich im Winter beim ersten Eis meist sehr deutlich zeigt.
Der ADAC hat vor wenigen Wochen eine Testreihe in Hamburg zu Ende gebracht und als Resumeé preisgegeben, dass die Strassenverhältnisse in Hamburg auf dem Niveau eines Dritte-Welt-Landes “liegen”.
Es wurde gefordert, das Budget zur Aufbereitung der Strassen zu verdoppeln, was der Realität vollkommen fremd ist und wahrscheinlich auch bleibt.

Fazit: Das werden spannende Autofahrten diesen Winter in Hamburg.

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