Matthias Wissmann ist neuer VDA-Präsident
Zum 1. Juni dieses Jahres wird Matthias Wissmann von der CDU, einst Verkehrsminister, momentan Vorsitzender des Europaausschusses im Bundestag, seinen Dienst als neuer Präsident des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA) antreten. Das Votum für den 57jährigen fiel einstimmig aus. Wissmann war Wunschkandidat der VDA, so sein Stellvertreter Dieter Zetsche, Chef von Daimler-Chrysler.
Bernd Gottschalk, der zuvor das Amt des Präsidenten innehatte und während der Sondersitzung in Berlin zum Ehrenmitglied ernannt wurde, war vor 14 Tagen zurückgetreten. Die Branche hatte ihm seine defensive Haltung vorgeworfen als es darum ging, Position in der Kohlendioxid-Debatte zu beziehen. Und auch beim Thema Rußpartikelfilter gab der VDA kein besonders gutes Bild ab.
Das soll sich mit Matthias Wissmann, der eine große politische Komponente einbringt, ändern. Er forderte zur Geschlossenheit auf um wieder in die Offensive zu kommen. Es mangele schlicht an der Kommunikation untereinander. Gerade im Bezug auf die Klimadebatte seien noch längst nicht alle Fakten in Brüssel und Berlin angekommen.

