Sa, 17th März, 2007 - Posted by
Es muss nicht immer Kaufen sein, auch Leihen hat seinen Charme. Leasing ist gewissermaßen ein Mittelding zwischen Kaufen und Leihen - so eine Art Leihkauf. Der Begriff Leasing stammt aus dem Englischen und bedeutet dort so viel wie Mieten, Pachten.
Das Auto ist eines der beliebtesten Leasing-Güter. Gegen Zahlung eines monatlichen und in der Regel fixen Betrages überlässt der Leasinggeber dem Leasingnehmer das Auto zur Nutzung. Im Gegensatz zum Kauf bleibt der Leasinggeber Eigentümer des Autos. Der Leasingnehmer ist so etwas wie ein (Leasing-)Raten zahlender Mieter, der aber zusätzlich noch die komplette Verantwortung für die Instandhaltung des Fahrzeugs trägt. Er darf also alle Reparaturen selber zahlen. Dieses macht den eigentlichen Unterschied zum Mieten aus.
Es gibt nicht nur das Leasing ohne Anzahlung, viele Leasing-Unternehmen geben ihren Kunden auch die Möglichkeit durch eine einmalige Vorauszahlung ihre Leasingraten zu reduzieren. Nach Ende der Leasingdauer geht das Fahrzeug entweder wieder an den Leasinggeber zurück oder es wird dem Leasingnehmer zum Kauf angeboten. Gegen Zahlung des Restwertes kann dann der Leasingnehmer das Auto erwerben.
Es gibt verschiedene Gründe pro und contra Leasing. Für das Leasing spricht auf jeden Fall die steuerliche Absetzbarkeit der Leasingraten als Betriebsausgaben und die höhere Liquidität, dagegen sprechen die insgesamt höheren Aufwendungen und eventuelle Risiken wie Ratenzahlung trotz Nichtnutzung des Fahrzeugs. Noch mehr Informationen zum Thema bietet der Leasing-Artikel bei Wikipedia.
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Das Argument mit der Zahlung bei Nichtnutzung des Autos als Nachteil beim Leasing gegenüber einer Finanzierung leuchtet mir nicht ganz ein. Egal ob finanziert oder geleast, zahlen muss ich meine Monatsrate immer. Aus Sicht der Liquidität hat Leasing auch keine sonderlichen Vorteile gegenüber einer Finanzierung. Liquidität beschreibt das Vorhandensein verfügbarer Mittel und egal, ob ich nun für eine Finanzierung oder einen Leasingvertrag anzahle, die Liquidität bleibt bei gleicher Anzahlung ebenfalls dieselbe. Die Unterschiede sind bilanzieller Natur, da der Wagen bei der Finanzierung aktiviert und abgeschrieben werden muss, während beim Leasing einfach die monatlichen Raten als Kosten verbucht werden.
Beim Vergleich von Leasing und Kreditfinanzierung darf
immer nur von ein und derselben Laufzeit beider Finanzierungsarten ausgegangen werden.
Leasing schont dabei in überzeugender Art und Weise die Liquidität des Leasingnehmers.
Was dabei gespart wird, kann in drei Jahren knapp die Summe ergeben, die als kalkulierter Restwert angesetzt wurde.
Und genau dieser Restwert ist es, der von einem seriösen Anbieter zweifelsfrei und offen dem L.-Kunden benannt werden muss.
Die steuerlichee Absetzbarkeit der Leasingrate für gewerbliche L.-Nehmer über dessen GuV-Rechnung bleibt im Vergleich zum Privat-Leasing natürlich aussen vor…
Kraftfahrer sollten stets daran denken, dass der Sprit das Fahren teuer macht; deswegen geht es eigentlich um Mobilität von A nach B…
Vieles am Auto ist reiner Schnick-Schnack…wer will schon von außen verstellbare Innenspiegel! SORRY - Spässle g’macht!