Der Wagen hat Charme, ist der Traum vieler Autofahrer und hat James Bond bislang nur gute Dienste erwiesen: Der Aston Martin. 1914 erhielt er seinen Namen nach dem Sieg beim Rennen in Aston Hill. 1964 trat der Sportwagen in Goldfinger mit Sean Connery erstmals vor großem Publikum in Erscheinung. Das Image des Aston Martin war immer perfekt. In Finanzfragen hatte das Unternehmen jedoch einige Beulen.
So kam es, dass 1987 die Ford Company 75 Prozent der Anteile übernahm und 1994 schließlich ganz im Besitz der englischen Marke war. Mit 6000 Autos verzehnfachte das Unternehmen unter der Leitung von Ulrich Bez die jährlichen Verkaufszahlen. Bei bis zu 330.000 Euro je Fahrzeug ein beachtlicher Erfolg. Da Ford im Moment selbst mit leeren Kassen zu kämpfen hat, verkaufte der Konzern seine Anteile bis auf 15 Prozent.
Käufer ist der Brite David Richards, der den Deal zusammen mit kuwaitischen Geldgebern einfädelte. Rund 710 Millionen Euro wechselten den Besitzer, um die Nobelmarke wieder in ihr Heimatland zu holen. Richards selbst ist einer der größten Aston Martin-Fans und will zusammen mit Ulrich Benz, der weiterhin Geschäftsführer bleiben wird, dafür sorgen, dass die „Markenikone“ wieder zu neuem Glanz gelangt. Hinter vorgehaltener Hand wird jetzt schon gemunkelt, dass der Bond-Schlitten demnächst auch in der Formel 1 anzutreffen sein könnte.
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