KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Damit der Urlaub kein Reinfall wird

Abgelegt unter: KFZ, Tipps, Versicherung — Andre at 2:34 pm on Donnerstag, Januar 18, 2007

… sollte man auf den Versicherungsschutz achten.

Das Hotel ist gebucht, die Koffer sind gepackt, doch wie sieht es mit der Versicherung für das Auto aus? Wer sich statt in den Flieger lieber in das eigene Fahrzeug setzt, um in den Urlaub zu fahren, sollte sich vorher genau informieren, ob sein Versicherungsschutz auch bei Auslandsfahrten gilt bzw. ausreicht.

Dabei ist vor allem auf den Geltungsbereich der Kfz-Haftpflichtversicherung zu achten. Länder, die politisch zur EU gehören, stellen kein größeres Problem dar. Ins Reisegepäck gehören zur Vorsicht jedoch auch hier die Grüne Karte als Versicherungsnachweis und für den Fall der Fälle ein europäischer Unfallbericht, der die Schadensregulierung deutlich erleichtert.

Liegt das Ziel allerdings im asiatischen Teil der Türkei oder beispielsweise in Marokko, ist der Geltungsbereich zu erweitern. Sicher geht, wer sich vorher genau bei seiner Versicherungsgesellschaft informiert und sich alle benötigen Unterlagen zuschicken lässt. Geklärt werden sollte in diesem Zusammenhang auch die nötige Deckungssumme. Das gilt gerade und vor allem bei Mietwagen, die man sich im Ausland nimmt. Empfohlen werden auch zusätzliche Versicherungen wie eine Auslandsreisekrankenversicherung, ein Schutzbrief, beim Camping eine Campingversicherung sowie bei Bootstouren eine Boots-Haftpflicht.

Nutzungsausfallentschädigung statt Mietwagen

Abgelegt unter: KFZ, Recht+Gesetz — Gerald at 10:12 pm on Mittwoch, Januar 17, 2007

Nach einem Unfall landen die meisten Fahrzeuge in der Werkstatt Liegt die Schuld eindeutig beim Unfallgegner, kann man für die Zeit der Reparatur einen Mietwagen in Anspruch nehmen oder aber eine Nutzungsausfallentschädigung für ein privat genutztes Auto verlangen.

Dafür müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Der Nutzungswille und die Nutzungsmöglichkeit, das heißt, man würde und könnte den Wagen gerne nutzen. In dem Fall kann man die Nutzungsausfallentschädigung ab dem Unfallzeitpunkt einfordern. Die Höhe je Ausfalltag richtet sich nach der Tabelle „Sanden/Danner/Küppersbusch“. Sie schlüsselt die Tagessätze nach Fahrzeuggruppen auf, die sich aus Leistung, Hubraum und Fahrzeugtyp ergeben. Ältere Fahrzeuge werden allerdings herabgestuft, bei Wagen von über zehn Jahren um gut zwei Drittel.

Kein Anspruch auf die Nutzungsausfallentschädigung besteht, wenn ein Zweitwagen zur Verfügung steht. Zudem muss alles unternommen werden, damit die Reparatur zügig über die Bühne geht, um die Kosten möglichst niedrig zu halten. Zu den Pflichten des Versicherten gehört dann auch, die Reparatur nachzuweisen, indem die Rechnung, oder bei einer Eigenreparatur Fotos und Materialkostennachweise vorgelegt werden.

Bei Krankheit lieber nicht hinters Steuer

Abgelegt unter: KFZ, Sicherheit — Gerald at 2:27 pm on Dienstag, Januar 16, 2007

Viele setzen sich hinters Steuer, obwohl sie dazu gar nicht oder nur eingeschränkt in der Lage sind. Und sie wissen es noch nicht einmal. Dabei handelt es sich nicht um jene, die trotz ein paar Bierchen noch nach Hause fahren, sondern um eine Million Bundesbürger, die unter chronischen Krankheiten leiden oder Medikamente nehmen müssen.

Diese Zahl stammt von der Universität Heidelberg. Professor Rainer Mattern geht davon aus, dass vielen ganz einfach unbekannt ist, dass Erkrankungen und viele Medikamente für eine Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit sorgen. Selbst Ärzte sind sich dessen nur selten bewusst.

Beispiele, die Professor Mattern nennt, sind etwa Patienten, die einen Herzinfarkt hatten. Solange die Möglichkeit besteht, dass Herzrhythmusstörungen auftreten, solle der Wagen besser stehen bleiben. Das gelte auch, wenn jemand auf ein neues Medikament eingestellt werde, ob bei Bluthochdruck oder Blutzucker. Generell müsse jeder selbst genau prüfen, ob er fahren kann und ob er sich wohl fühlt. Genauso wichtig sei es, den Arzt zu fragen, wenn neue Medikamente verschrieben werden.

Ferrari macht das Auto zum Star

Abgelegt unter: Autos, Motorsport — Gerald at 12:44 pm on Montag, Januar 15, 2007

Ein Auto als Star? Bei Ferrari soll das mit der Saison 2007 der Fall sein. Nicht mehr der Personen-, sondern der Technikkult wird von nun an den roten Rennstall prägen, der mit dem Rücktritt von Michael Schumacher seinen eigentlichen Star verloren hat. Wer erinnert sich nicht an die von leuchtendem Rot bestimmten Tribünen bei den Rennen. Ob ein Auto ähnliche Zugkraft entwickeln kann, muss sich zeigen.

Jedenfalls haben die Macher aus Maranello bei der Namensgebung für den neuen Boliden wieder an alte Zeiten angeknüpft. F2007 heißt das neue Fahrzeug, mit dem jetzt unter anderem Kimi Räikkönen beweisen muss, dass überlegende Technik zum Sieg führen kann. Denn die Mannschaft um den neuen Technik-Chef Mario Almondo hat ganze Arbeit geleistet.

Unter anderem wurden Chassis und die Radaufhängungen überarbeitet. Auch das Kühlsystem des neuen Ferrari wurde modifiziert und im gleichen Schritt die Seitenkästen verändert. Im Zuge der Veränderungen für ein „innovatives Auto“ (O-Ton Almondo) ist auch das Heck nun etwas schmaler. Bei der Präsentation am Sonntag wurde aber auch eines deutlich: Der Name Michael Schumacher steht weiterhin eng im Verbindung mit dem Haus Ferrari. Die Fans wird es freuen.

Erst Windstärke acht lässt Versicherungen zahlen

Abgelegt unter: KFZ, Versicherung — Gerald at 12:25 pm on Freitag, Januar 12, 2007

In den vergangenen Tagen hat es mal wieder heftig gestürmt. Bilder von Lkws, die einfach umgepustet wurden und andere Fahrzeuge unter sich begruben, flimmerten über den Bildschirm. Bäume wurden entwurzelt und Dächer abgedeckt. Nicht wenige Fahrzeuge wurden durch die Unwetter in Mitleidenschaft gezogen.

In dem Fall ist es wichtig, zu wissen, wann die Versicherung zahlt. Denn die Versicherungsgesellschaften prüfen gerade Unwetter-Schäden sehr genau. Gezahlt wird bei Sturm nur, wenn er eine Windgeschwindigkeit von mindesten 63 Stundenkilometern erreicht. Das heißt, es muss wenigstens Windstärke 8 herrschen, damit die Teil-Kaskoversicherung die Reparatur zerborstener Scheiben, von Beulen durch herabfallende Äste oder Kratzern durch herumfliegende Gegenstände übernimmt. Sie trägt die Kosten über dem Selbstbehalt – meistens 150 Euro, ob der Wagen gestanden hat oder gefahren wurde.

Die Zielgruppe der Senioren wird zu sehr unterschätzt

Abgelegt unter: Autos — Andre at 12:30 pm on Donnerstag, Januar 11, 2007

Schneller, moderner und topmodisches Design – die meisten Autos werden nach wie vor nach diesen Zielvorgaben entwickelt. Junges und zahlungskräftiges Publikum im Visier, übersehen viele Autohersteller eine ganz andere Zielgruppe, die in Zukunft wesentlich wichtiger sein wird: Die Senioren. Sie haben ganz andere Vorstellungen, wie ein Auto zu sein hat. Gehört werden sie im Moment allerdings noch nicht.

Der TÜV Süd hat sich unter den älteren Autofahrern einmal umgehört, um zu erfahren, welche Wünsche ganz oben auf der Liste stehen. Dazu gehören ein großer Winkel bei der Türöffnung, eine aufrechte Sitzposition und ein bequemer Einstieg. Übersichtlichkeit und einfache Bedienbarkeit sind weitere Kriterien. Das gilt für die Instrumente wie Tacho und Tankanzeigen ebenso wie das Navigationssystem und die Klimaanlage. Denn diesen Komfort schätzen auch die Senioren.

Wenig begeistert sind sie hingegen von hohen Türschwellen, die den Einstieg erschweren. Auch Schalensitze, in die sie nur schwer kommen, sind ihnen ein Graus. Leicht zu erreichende Zündschlösser und Gurte, Außenspiegel, die sich elektrisch verstellen lassen, gute Sonnenblenden und beleuchtete Innentürgriffe sind hingegen Punkte, die ältere Autokäufer zu schätzen wissen.

3,47 Millionen Neuzulassungen in Deutschland

Abgelegt unter: Autos, Verkehr — Andre at 3:17 pm on Mittwoch, Januar 10, 2007

Das Auto bleibt der Deutschen liebstes Kind. Fast aus allen Zulassungsstellen werden neue Rekorde gemeldet, beispielsweise aus Warendorf und Coesfeld. Insgesamt lag die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland im vergangenen Jahr bei 3,47 Millionen, 3,8 Prozent mehr als 2005. Damit nimmt Deutschland auch europaweit eine Spitzenposition ein. Italien liegt mit 2,36 Millionen Neuzulassungen deutlich dahinter.

Das Plus auf dem Pkw-Markt in Europa liegt bei rund 0,7 Prozent. Zugelassen wurden 14,64 Millionen Fahrzeuge. Die Gründe für den starken Zuwachs lassen sich in Deutschland auf die Mehrwertsteuererhöhung zurückführen, in Italien, das um vier Prozent zulegte, mit einer neuen Produktpalette von Fiat und der guten Konjunktur.

Ganz vorne liegen auch die Deutschen Autohersteller. VW behält den Spitzenplatz: 1,6 Millionen Verkäufe verbuchte der Wolfsburger Konzern. Der Marktanteil liegt damit bei rund elf Prozent. Die Produzenten aus Deutschland – VW, Opel, Mercedes-Benz, Audi, BMW und Porsche – liegen insgesamt bei 41 Prozent. Auf den Plätzen folgen Frankreich (Citroen, Renault und Peugeot) mit 22 und die Japaner mit zwölf Prozent.

Mehr Sicherheit durch häufige Hauptuntersuchungen?

Abgelegt unter: Autos, Recht+Gesetz, Sicherheit, Verkehr — Andre at 12:52 pm on Dienstag, Januar 9, 2007

Sicherheit im Straßenverkehr muss immer die oberste Prämisse sein. Ein technisch einwandfreies Auto ist dafür schon mal ein erster Schritt. Da ist der Vorstoß einiger Politiker, die Intervalle für die TÜV-Untersuchung zu ändern, durchaus verständlich. Bislang sieht es so aus, dass Neuwagen das erste Mal nach drei Jahren unter die Lupe genommen werden und von da ab alle zwei Jahre. Der Vorschlag von CDU und SPD sieht nun einen neuen Turnus vor. Demnach sollen Neuwagen erst nach vier Jahren beim TÜV vorstellig werden, dann nach drei Jahren, zwei Jahren und schließlich jährlich.

Der ADAC spricht sich gegen eine solche Neuerung aus. Ganz einfach, weil technische Mängel nur zu einem Prozent für Unfälle verantwortlich sind. Eine höhere Sicherheit auf Deutschlands Straßen sei laut Allgemeinem Deutschen Automobilclub damit nicht zu erwarten. Wohl aber höhere Kosten für die Halter, die dann jedes Jahr die Gebühren für die Kontrolle ihres Fahrzeuges zu tragen hätten. Vor allem finanzschwache Autohalter, die nicht alle paar Jahre ihr Fahrzeug wechseln und eher auf ältere Modelle zurückgreifen, würden so stark belastet. Auch der Aufwand, vor allem verwaltungstechnisch, sei zu hoch. Das sieht der Auto Club Europa (ACE) genauso. Denn ältere Fahrzeuge seien keineswegs schlechter gepflegt und gewartet als neue. Als durchaus sinnvoll stuft der ACE allerdings längere Prüfintervalle bei Neufahrzeugen ein.

Winterreifen zu Schnäppchenpreisen

Abgelegt unter: KFZ, Tipps — Andre at 11:06 am on Montag, Januar 8, 2007

Die letzten Monate des vergangenen Jahres brachten Reifenhändler und Kfz-Werkstätten regelrecht ins Schwitzen und spülten ordentlich Geld in ihre Kassen. Die Änderung der Straßenverkehrsordnung, wonach Winterreifen oder zumindest der Witterung in Herbst und Winter angepasste Reifen Pflicht wurden, versetzte so manchen Autofahrer in Zugzwang, um im Ernstfall nicht den Versicherungsschutz zu verlieren. Da gab es plötzlich Tagespreise für „Gummischluffen“ und Termine nur mit langer Wartezeit. Heute sind die Lager voll.

Die Angst, nicht genug Nachschub liefern zu können, hat die Hersteller Übermengen produzieren lassen, die jetzt wie Sauerbier in den Regalen liegen. Grund war unter anderem die Warnung des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk mit Sitz in Bonn, dass es zu Engpässen kommen könnte, aufgrund der höheren Mehrwertsteuer und der neuen Straßenverkehrsordnung. Die Nachfrage war zwar da, doch nicht in dem Maße wie angenommen.

Und eines hatte wohl weder der Bundesverband noch die Händler bedacht. Der Winter ist zwar kalendarisch da, zeigt sich aber von einer ungewohnt milden Seite. Schnee ist Mangelware und Minustemperaturen haben Seltenheitswert. Das Wetter entspricht ganz und gar nicht dem, was man zu dieser Jahreszeit eigentlich erwarten dürfte. Für alle, die sich 2006 noch nicht dazu durchringen konnten, ihrem Auto einen Satz neue Winterreifen zu spendieren, ist das ein echter Glücksfall. Denn die Preise bewegen sich entgegen der Temperaturen deutlich nach unten.

Auch ältere Modelle können jetzt kostenlos entsorgt werden

Abgelegt unter: Autos, Recht+Gesetz — Andre at 11:47 am on Freitag, Januar 5, 2007

Schon lange vor dem Jahreswechsel wurde 2007 als Jahr der Teuerungen verschrien – und das nicht nur aufgrund der Zahl 19, dem neuen Mehrwertsteuersatz. Allerdings bringt das Jahr 2007 auch einige positive Veränderungen mit sich, vor allem für Halter von älteren Fahrzeugen. Mussten sie bislang tief in die Tasche greifen, um ihr Auto zu entsorgen, können sie es seit dem 1. Januar kostenlos beim Importeur oder Hersteller abgeben.

Das war bislang nur bei Fahrzeugen möglich, die nach dem 1. Juli 2002 gekauft wurden. Für Modelle früherer Baujahre, beispielsweise einem Polo, fielen rund 100 Euro Kosten beim Autoverwerter an. Jetzt ist in der Regel der Autohändler Ansprechpartner, wenn es um die sachgerechte Entsorgung geht. Als Halter sollte man sich auf jeden Fall einen Nachweis geben lassen, dass der Wagen abgegeben wurde.

Das gilt auch, wenn man sich selbst an einen Schrotthändler wendet, um eventuell noch ein paar Euro vom Restwert einzustreichen. Reagiert man auf eine der plastinierten Visitenkarten, die immer häufiger von Auto-Exporteuren an den Windschutzscheiben befestigt werden, raten Experten zu einem Kaufvertrag. Denn landet das Auto nicht in der Schrottpresse oder wird nach Afrika oder Osteuropa verkauft, sondern steht irgendwann verlassen am Straßenrand, kommt „böse“ Post von der Verwaltung.

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