Mi, 31st Januar, 2007 - Posted by
Da fährt man jahrelang unfallfrei und dann kracht es. Unangenehm, vor allem, wenn man den Crash selbst verursacht. Den Schaden über die Kfz-Haftpflichtversicherung regeln zu lassen, kann dann wesentlich teurer kommen, als die Reparaturkosten aus eigener Tasche zu zahlen.
Das liegt daran, dass die Versicherungen den Schadensfreiheitsrabatt herabsetzen. Das Beispiel eines jungen Fahrers mit Schadensfreiheitsklasse 2 zeigt, wie drastisch sich das auswirken kann. Durch den Unfall fällt er in Klasse 1/2, zahlt statt 1.000 Euro nun 1647 Euro und muss auch in den Folgejahren drauflegen, da es seine Zeit dauert, bis der ursprüngliche Status wieder hergestellt ist. 2675 Euro kostet ihn der Unfall alles in allem. Da lohnt es sich durchaus, den Schaden selbst zu regulieren.
Ab wann genau dies der Fall, kann mit dem Grenzwertrechner der Stiftung Warentest ermittelt werden. Hier sind 126 Kfz-Haftpflicht- und Vollkasko Tarife berücksichtigt. Das Programm – eine Anwendung für Excel – kann kostenlos bei der Stiftung Warendorf herunter geladen werden. Ein weiterer Tipp der Tester: Wer den Führerschein schon lange hat, sollte darauf achten, dass in seinem Vertrag ein Rabattretter vorgesehen ist. Damit wird verhindert dass der Beitrag mehr als 30 Prozent steigt.
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Was macht man denn wenn man noch nie ein eigenes Auto versichert hatte? Ich fahre nun seit etwa 1,5 Jahren, immer Langzeitmiete oder Full-service-Leasing.
Da ich selbstständig bin würde ich gerne demnächst einen Geschäftswagen anschaffen. problem nur: Das ist für normale Menschen nicht bezahlbar. Für einen A4 Avant 3.2 FSI würde ich mit 1000 EUR SB Vollkasko satte 8700!!! Euro im Jahr bezahlen. Wie woll ich mir da je ein Auto leisten können? Da bin ich doch mein Leben lang auf Full-Service-Leasing angewiesen, denn bei meinen Eltern kann ich nicht einsteigen, da das Fahrzeug ja auf die Firma laufen soll…