Di, 23rd Januar, 2007 - Posted by
Ideen, die dazu beitragen sollen, die Unfallzahlen zu reduzieren, stehen im Mittelpunkt des 45. Verkehrsgerichtstages, der von heute bis Freitag in Goslar stattfindet. 1500 Fachleute nehmen an der Tagung teil, die in der Vergangenheit großen Anteil an Gesetzesänderungen hatte, beispielsweise der Promillegrenze von 0,5 und dem Handyverbot.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Tempolimits auf Autobahnen und örtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen. Denn überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle mit Todesfolge. Der Vorschlag des Auto Club Europa (ACE), basierend auf einer eigenen Studie, sieht ein computergestütztes Geschwindigkeitsmanagement vor. Dadurch sei ein Rückgang der Unfälle um gut ein Drittel möglich, während unflexible Geschwindigkeitsbegrenzungen keine Verbesserungen bringen würden.
Weitere Schwerpunkte, die in Goslar diskutiert werden, sind höhere Bußgelder, die Blackbox im Auto, schärfere Kontrollen und technische Maßnahmen mit denen Alkoholfahrten unterbunden werden können. Eine Idee sind Zündsperren, die bei einer Alkoholfahne des Fahrers den Wagen lahm legen.
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