Di, 16th Januar, 2007 - Posted by
Viele setzen sich hinters Steuer, obwohl sie dazu gar nicht oder nur eingeschränkt in der Lage sind. Und sie wissen es noch nicht einmal. Dabei handelt es sich nicht um jene, die trotz ein paar Bierchen noch nach Hause fahren, sondern um eine Million Bundesbürger, die unter chronischen Krankheiten leiden oder Medikamente nehmen müssen.
Diese Zahl stammt von der Universität Heidelberg. Professor Rainer Mattern geht davon aus, dass vielen ganz einfach unbekannt ist, dass Erkrankungen und viele Medikamente für eine Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit sorgen. Selbst Ärzte sind sich dessen nur selten bewusst.
Beispiele, die Professor Mattern nennt, sind etwa Patienten, die einen Herzinfarkt hatten. Solange die Möglichkeit besteht, dass Herzrhythmusstörungen auftreten, solle der Wagen besser stehen bleiben. Das gelte auch, wenn jemand auf ein neues Medikament eingestellt werde, ob bei Bluthochdruck oder Blutzucker. Generell müsse jeder selbst genau prüfen, ob er fahren kann und ob er sich wohl fühlt. Genauso wichtig sei es, den Arzt zu fragen, wenn neue Medikamente verschrieben werden.
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