KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Autoversicherung der Zukunft

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Gerald at 4:23 am on Mittwoch, November 29, 2006

So langsam fangen auch die Versicherungen an, den Trend der Zeit zu erkennen und auf moderne und innovative Technik zu setzen. Autoreporter.net weist in seinem Artikel “Autoversicherung auf neuen Wegen” auf zwei neue Entwicklungen im Kfz-Versicherungsumfeld hin.

Zum einen hat eine Schweizer Autoversicherung für 2007 angekündigt, testweise einen Crash-Rekorder in Kundenautos einzubauen, der die Unfalldaten aufzeichnen soll. Das soll laut “Automobil Revue” mit 20 Prozent Preisnachlass in Haftpflicht- und Kasko-Versicherung belohnt werden.

Zum anderen will die Zürich-Versicherung mit ihrem Konzept “Pay as You drive”, bei dem alle Fahrdaten eines Autos via GPS an die Versicherung übermittelt werden, das Fahrverhalten auswerten und dieses zur Grundlage der monatlichen Rechnung machen. Ein englischer Versicherer soll diese Art der Prämienermittlung bereits im Einsatz haben. Für Fahranfänger kann die Versicherung bei entsprechendem Fahrverhalten um bis zu 50 Prozent preiswerter werden.

Moderne Zeiten brechen an. Die Versicherungen ködern ihre Kunden mit Preisnachlässen und jubeln ihnen dafür innovative Spionagetools unter. Unsere Datenspuren werden immer breiter und wenn wir nicht aufpassen, dann sitzt bald Big Brother als blinder Passagier mit in unserem Fahrzeug ;-)

Rauchen gefährdet die Gesundheit …

Abgelegt unter: Sicherheit — Gerald at 2:23 am on Mittwoch, November 22, 2006

… insbesondere wenn noch eine gehörige Portion Leichtsinn mit ins Spiel kommt. Im 37.6-Blog wird mit Foto auf eine brandgefährliche Situation hingewiesen, die eine im Aussendienst tätige Blondine heraufbeschworen hat. Ein haarsträubender Leichtsinn. Es fehlt eigentlich nur noch ein kleines Fünkchen und schon wird aus einer flotten Blondine eine richtige Sex-Bombe ;-)

Opels Rallye Kadett feiert 40. Geburtstag

Abgelegt unter: Autos, Geschichte — Gerald at 8:07 pm on Dienstag, November 21, 2006

rallye-kadettVor 40 Jahren wurde der erste Rallye Kadett im Werk Bochum produziert. Damit feiert eine Legende ihren runden Geburtstag. Die Coupe-Version des Kadett B wurde aufgemotzt und erhielt einen 60 PS starken 1,1-Liter-SR-Motor mit Doppel-Vergaser, eine sportliche Innenausstattung und ein unverwechselbares Design mit mattschwarzer Motorhaube und Seitenstreifen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 148 Stundenkilometern kamen schon leichte Rallye-Gefühle auf, die sich dank des ein Jahr später folgenden 90 PS Motors sogar noch mal ordentlich steigerten. Durch den stärkeren Motor wuchs die Höchstgeschwindigkeit dann auf phantastische 168 Stundenkilometern an ;-)

Das waren noch Zeiten. Da werden Erinnerungen an mein erstes Auto wach, ein Kadett B Coupe mit 50 PS. Zwar nicht die Rallye Version, aber dafür mit selbstlackierten schwarzen Streifen und Rallye-Aufklebern, so dass der Wagen sich zumindest von aussen nicht vor der Rallye-Version verstecken musste. Dieses Auto habe ich geliebt. Damals konnte man noch selber am Vergaser schrauben oder den selbstgebauten LED-Drehzahlmesser ins Cockpit montieren, das bindet einen emotional viel stärker an ein Auto als die heutigen Hightech-Kisten, denen man nur noch mit Diagnose-Computer und Mechatronik-Studium zu Leibe rücken kann.

Quelle Auto-Reporter.net: Opel feiert 40 Jahre Rallye Kadett

Casino Royale

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Gerald at 10:30 pm on Sonntag, November 19, 2006

Zwei Dinge zeichnen James Bond in seinen Filmen aus. Schöne Frauen und tolle Autos. Den Auftakt bei den Autos machte der Sunbeam Alphine Series 5, dazwischen durften Marken wie Bentley, Ford, Mercedes, Lotus oder BMW auf sich aufmerksam machen. Die Automarke, die man wohl am stärksten mit Bond verbinden dürfte, ist Aston Martin. Im dritten Bondfilm “Goldfinger” machte Sean Connery mit einem Aston Martin DB5 den Auftakt, zwischendurch fuhr Timothy Dalton einen Aston Martin V8 Volante zu Schutt und Asche und last but not least wird Pierce Brosnan seinem BMW Z8 untreu und wechselt 2002 in “Stirb an einem anderen Tag” auf einen Aston Martin Vanquish zurück.

Ab 23. November 2006 gibt es den neuen Bond “Casino Royale” bei uns in den Kinos. Regie führt Martin Campbell, der schon einmal bei GoldenEye (1995) sein Können zeigen durfte und damals Pierce Brosnan als neuen Bond einführte. Diesmal stellt sich Daniel Craig als legendärer Geheimagenten 007 vor. Und das Fahrzeug seiner Wahl ist natürlich ein Aston Martin, diesmal in Form des Modells DBS. Und wer sich neben den Autos auch noch für den Kinofilm interesseirt, dem empfehle ich das Auto Bild Blog mit einer schönen Filmkritik zu James Bond – Casino Royale besuchen.

Saisonkennzeichen und Versicherungsschutz

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Gerald at 2:42 am on Mittwoch, November 15, 2006

Seit 1997 gibt es in Deutschland die Möglichkeit, für nicht das ganze Jahr betriebene Fahrzeuge, ein Saisonkennzeichen zu beantragen. Der Zulassungszeitraum liegt dabei zwischen 2 und 11 Monaten. Eine derartige zeitlich begrenzte Zulassung ist insbesondere für Cabrios, Motorräder, Wohnmobile oder auch Oldtimer interessant.

Der Vorteil - man spart bei den Versicherungsbeiträgen und der KFZ-Steuer. Der Nachteil - das Fahrzeug darf außerhalb der Saison weder in der Öffentlichkeit gefahren noch abgestellt werden. Zuwiderhandlungen können dem Halter teuer zu stehen kommen, bis zu 3 Punkte in Flensburg und ein entsprechendes Bußgeld warten auf den Übeltäter. Und nicht nur das, außerhalb der Saison ist das Fahrzeug “ruheversichert” - und damit nur in der privaten Garage oder auf dem privaten Stellplatz durch die Versicherung geschützt, ansonsten haftet der Fahrer im Schadensfall selber.

Kommt es in einem solchen Fall zu einem Unfall, dann bleibt der Fahrzeughalter auf dem eigenen Schaden sitzen und darf auch für alle weiteren Fahrzeug- und Personenschäden aufkommen. Das kann teuer werden, denn der Halter haftet mit seinem gesamten Vermögen. Also aufgepasst, alle Fahrten außerhalb der Saison sind verboten, das schließt auch Probe- oder Überführungsfahrten ein. Selbst die Fahrt zum TÜV oder zur AU ist während dieser Zeit untersagt. Wenn die Gültigkeit von TÜV oder AU im Ruhezeitraum abgelaufen ist, dann dürfen müssen diese im ersten zugelassenen Monat nachgeholt werden.

Siehe auch Keine Versicherung außerhalb der Saison

Für Falschparken (ver-)haftet ;-)

Abgelegt unter: Recht+Gesetz, Verkehr — Gerald at 4:56 pm on Montag, November 13, 2006

Wer falsch parkt, der haftet u.U. für Schäden, die ein anderer Verkehrsteilnehmer aufgrund des im Wege stehenden Fahrzeuges verursacht. Im konkreten Fall hatte ein Autofahrer trotz Verbots vor einer Ausfahrt geparkt und diese zum Teil blockiert. Als der Grundstückseigentümer später versuchte, mit seinem Fahrzeug das falsch parkende Fahrzeug zu umfahren, prallte er gegen die eigene Grundstücksmauer. Darauf hin verlangte der Mann Schadenersatz vom Falschparker, als dieser ablehnte ging die Sache vor das Frankfurter Amtsgericht.

Hier hatte man ein Einsehen mit dem Unfallopfer und verurteilte den Falschparker zur Übernahme von 25 Prozent der Unfallkosten. Als Begründung führte der Richter unter anderem an, dass das geparkte Auto die “entscheidende Unfallursache” gewesen sei.

Siehe auch: Falschparker haften mit bei Rangierunfall

Falschparken kann Fahrerlaubnis kosten

Abgelegt unter: Recht+Gesetz, Verkehr — Gerald at 3:22 am on Mittwoch, November 8, 2006

Ein 40-jähriger Angesteller aus Detmold hatte zwischen Oktober 2003 und September 2005 27 Mal gegen Parkvorschriften verstoßen. Jeder Verstoß brachte ihm neben einem Bußgeldbescheid auch noch einen Punkt in Flensburg ein. Außerdem hatte er zuvor zwei Mal die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten und weitere 7 Punkte dafür einkassiert. Das Ende vom Lied: Hartnäckige Verstöße gegen Parkvorschriften können zur Entziehung der Fahrerlaubnis führen

27 Mal klingt schon ganz nett, aber das ist nichts im Vergleich zum Fall mit den 99 Verkehrsverstößen. Oder dem Fall der 124 Verkehrsverstöße in 2 Jahren, überwiegend wegen Falschparken, der sich gerade in einem Forum ankündigt.

Nicht immer geht eine streng wirtschaftliche Vorgehensweise auf. Zumindest dann nicht, wenn auch noch der Führerschein mit in die Waagschale geworfen werden muss. Was bin ich doch für ein Waisenknabe mit meinen zwei Knöllchen in 27 Jahren ;-)

Wundermittel wirkungslos

Abgelegt unter: KFZ, Verkehr — Gerald at 11:34 pm on Samstag, November 4, 2006

Spritspar-WundermittelSpritspar-Wundermittel versprechen seit Jahrzehnten den Spritverbrauch zu senken, doch Wirkung zeigen sie nicht. Zumindest nicht was den Kraftstoffverbrauch angeht. Die Wirkung auf’s eigene Portemonnaie hingegen bleibt unbestritten ;-)

Der ADAC hat drei verschiedene Spritsparmittel für Diesel und Benzinfahrzeuge getestet und ist zu dem Schluss gekommen, dass man besser seinen Fahrstil optimieren sollte, als für diese Mittel Geld aus dem Fenster zu schmeißen. Immer wieder werden diese Wundermittel mit verändertem Namen und Aussehen auf den Markt gebracht, immer wieder kosten diese Mittel eine Menge Geld und immer wieder ist die Enttäuschung groß, wenn die Mittelchen wirkungslos verpufft sind.

Fazit: Lieber ein Spritspar-Training beim ADAC absolvieren. Damit spart man wirklich Sprit und hilft der Umwelt.