KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

BMW ist der große Gewinner beim “International Engine of the Year Award”

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Christel at 5:07 pm on Freitag, Mai 9, 2008

Gleich sechs Auszeichnungen haben die Bayerischen Motorenwerke beim diesjährigen “International Engine of the Year Award” für sich verzeichnen können. Fünf der Auszeichnungen erhielt BMW für Motoren. Dadurch stellten sie erneut ihre führende Position als weltweit bester Hersteller von Motoren vor der ganzen Öffentlichkeit dar.

Das zweite Mal unmittelbar hintereinander gewann der 3,0 Liter Reihen-6-Zylinder mit Twin Turbo und High Precision Injection die Wertung in der Gesamtheit bei dem in der ganzen Welt bedeutendsten Wettbewerb für Motoren. Den Gesamtsieg beim “International Engine of the Year Award” zwei Mal in Folge zu holen, war bis dahin nur einem einzigen Motor gelungen, dem 5,0 Liter großen V10-Hochdrehzahlmotor, der in den Modellen BMW M5, BMW M5 Touring, BMW M6 Coupé und BMW M6 Cabrio zu finden ist. BMW zeigt also immer wieder, wie gut es in Bezug auf seine gebauten Motoren ist und hat nun vier Jahre hintereinander den Gesamtsieg mit Nachhause nehmen können. Das ist etwas, worauf die Bayerischen Motorenwerke sehr stolz sein können, denn zeigen sie damit doch aller Welt beim “International Engine of the Year Award”, dass sie nicht nur wettbewerbsfähig, sondern ganz und gar führend sind in dem Bereich der Motoren.

Übrigens wurde dieses Jahr zum ersten Mal in der Geschichte des “International Engine of the Year Award” der Preis für den besten neuen Motor, den “Best New Engine of the Year”, an einen Dieselmotor vergeben. Der Diesel mit den vier Zylindern, mit 150 kW / 204 PS und mit dem Variable Twin Turbo bekam die Auszeichnung aufgrund der ganz besonderen Zusammenkunft von Leistung und Effizienz in einem Motor. Eingebaut ist er in den BMW 123d und ist der erste Dieselantrieb aus Vollaluminium, und bringt eine Leistung von mehr als 100 PS je Liter Hubraum. Der geringe Verbrauch von 5,32 l auf 100 km spricht für sich, außerdem der für die Stärke des Fahrzeugs relativ geringe Ausstoß von CO², der mit 138 g pro gefahrenen Kilometer zu Buche schlägt.

Der “International Engine of the Year Award” ist der weltweit wichtigste Wettbewerb dieser Art und wird seit 1999 verliehen. Ein 65köpfiges Team aus Experten aus 32 Ländern der ganzen Welt vergeben hierbei in 11 verschiedenen Kategorien die Preise sowie für einen Gesamtsieger. Die Hälfte der Preise konnte in diesem Jahr die BMW Group für sich verbuchen. Und zeigt damit ihre Vorherrschaft auf dem Bereich des Motorenbaus und der Motorenentwicklung. Wir freuen uns auf weitere positive Nachrichten von den Bayerischen Motorenwerken, nach all den negativen Schlagzeilen der letzten Monate!

Rechtsrat aus der Kfz-Branche

Abgelegt unter: Recht+Gesetz, KFZ, Werkstatt — Wolfgang at 4:06 pm on Freitag, Mai 9, 2008

Kommt Rat - kommt Recht!?

rbw. Der ‘Crash’ noch keine zwei Stunden alt; gerade eben passiert; auf dem Weg zur Arbeit, zur Baustelle oder einfach nur zum privaten Einkauf. Das zerbeulte Fahrzeug lässt sich eben noch fahrbereit steuern, doch die Erregung ist dem Kraftfahrer, der Fahrzeugführerin noch nicht aus dem Sinn. Überhaupt nicht. Und dann noch die ungeklärte Frage, bei Ankunft der Polizei, wer kam von wo, wie, was und mit welcher Geschwindigkeit? Und das Warn-Dreieck wurde auch nicht ordentlich aufgestellt. Auch vom Unfall-Gegner nicht…

In einer solchen Situation können sich Verbraucher künftig auch dort Rat holen, wo derartig aufregende Sachlagen den Alltag bestimmen: in der Autowerkstatt.

Mit der Reform des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) wurde das Monopol der Anwälte gelockert. In engen Grenzen ist vom 1. Juli an auch Nicht-Juristen die Rechtsberatung erlaubt.

Ob das nun dem Verbrauchern gleich mehr Auswahl bringt, bleibt offen; doch beruhigend kann es allemal wirken. Doch im individuellen Fall kann die Hilfe vom juristischen Laien auch zum Problem werden. Anders als bisher dürfen vom 1. Juli 2008 auch Vereine, Handwerker, Architekten und Automobilclubs rechtlich beraten - doch nur als “Nebenleistung”. Das bedeutet, dass der Inhalt der Beratung zum Beruf gehören muss und nicht im Mittelpunkt der Leistung stehen darf, wie die Juristen beim Bundesministerium in Berlin formulieren. Denn die Vertretung vor Gericht bleibt auch künftig allein dem Anwalt vorbehalten.

Werkstatt fordert Schadenpauschale

Als neu muss gelten, dass “alle unternehmerisch tätigen Personen” die einfachen, also unstreitige Ansprüche geltend machen können. Die vom Unfall-Beteiligten erwählte Kfz-Werkstatt kann mit der gegnerischen Versicherung künftig nicht nur die Reparaturkosten abrechnen, sondern für den Geschädigten gleichzeitig eine allgemeine Schadenspauschale geltend machen. Damit ermöglicht die Reform dem Verbraucher auch einen schnelleren und günstigeren Rechtsrat.

Die Gefahren liegen jedoch als Nachteil auf der Hand: Anders als Rechtsanwälte in ihren Kanzleien bräuchten sich juristische Laien nicht gegen Schadensersatzforderungen des ‘Klienten’ zu versichern, warnt der Chefjurist des ADAC in München. Im Fall falscher Beratung durch eine Kfz-Werkstatt kann diese zum finanziellen Risiko für den Verbraucher werden, der sich zu gern auf so manchen Rat verlassen hatte.

Die Verbraucherzentralen machen auf ein weiteres Problem aufmerksam. Wer sich auf Handwerksbetrieb der Kfz-Branche oder auf Versicherer und deren semi-juristisch Beratung verlässt, dem droht die Gefahr, dass hier Interessen kollidieren. Deshalb sei im Einzelfall zu prüfen, ob die Beratung tatsächlich auch als objektiv gelten könne.

Mit einer Rechtsschutz-Versicherung in Verkehrsangelegenheiten ist die Frage nach der Reform des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) dann doch eher kein Thema. Auch wenn gute Ratschläge eigentlich schon immer aus der Auto-Branche kamen… und die waren bisweilen auch gar nicht mal schlecht.

Die Dienstwagen der Politiker stinken gen Himmel

Abgelegt unter: Autos, Umwelt, Politik — Andre at 3:02 pm on Freitag, Mai 9, 2008

Sie heben den Zeigefinger, verpassen der Autoindustrie einen Rüffel nach dem anderen und verlangen von den Bürgern, mehr auf die Umwelt und das Klima zu achten. Geht es darum, Vorschriften zu machen, scheinen Politiker ganz groß. Wenn man ihnen aber einmal genauer auf die Finger oder wie die Deutsche Umwelthilfe jetzt unter die Motorhauben schaut, sind die Damen und Herren um Ausreden nie verlegen. Denn das, was sie predigen, schadstoffarme Autos zu fahren, gilt für sie anscheinend nicht. Ihre Dienstwagen passen als echte Dreckschleudern überhaupt nicht zur Klimadebatte.

Dr. Eckhard Uhlenberg beispielsweise, seines Zeichens NRW-Landesumweltminister, fährt einen Audi A8 4,2 TDI. 249 Gramm Kohlendioxid je Kilometer bläst dessen Motor in Luft. Brüssel verlangt ab 2012 einen Grenzwert von 130. Der Minister liegt 119 Gramm darüber. Warum dem so ist, erklärt sein Sprecher, Markus Fliege: „Der Minister hofft, dass die großen Fahrzeuge, die ja als Arbeitsplatz genutzt werden, durch den Fortschritt sauberer werden.“ Hoffen sollte er dabei nicht auf Forschungsministerin Annette Schavan. Sie wechselte ihren Dienstwagen. Waren es mit dem Vorgänger „nur“ 247 Gramm, bringt der Neue, der S 450 von Mercedes, es auf stolze 272 Gramm CO2 pro Kilometer.

Der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, ist über das Ergebnis wenig erfreut. „Nichts dazugelernt“, sagt er lapidar. Das gilt auch für Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die mit einem Mercedes S 500 unterwegs ist. Dessen Ökobilanz ist mit 286 Gramm CO2 besonders schlecht. Wesentlich besser schnitt die Berliner Umweltsenatorin Katrin Lompscher dank ihres Toyota mit Hybridantrieb und weniger als 140 Gramm ab. Zumindest bemüht haben sich Umweltminister Gabriel, Wirtschaftsminister Glos und Arbeitsminister Scholz. Sie haben ihre alten Dienstwagen zugunsten eines umweltfreundlicheren Modells getauscht. Siegmar Gabriel fährt jetzt einen Erdgas Mercedes.

Automarken faszinieren Entscheider am Meisten

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Thorsten at 2:28 pm on Freitag, Mai 9, 2008

Eine aktuelle Studie hat die Emotionen untersucht, die Marken bei Entscheidern auslösen. Ergebnis: Autos und Computer sind die bevorzugten Themen der einflussreichsten Menschen in Deutschland.

In 400 persönlichen Befragungen wurden Führungskräfte und Enscheider befragt. Sie sollten beantworten, welche Marken, Unternehmen, Werte und Personen bei ihnen die größten Emotionen auslösten. Auf Platz 1 landete Porsche, gefolgt von Google, Ferrari, Microsoft, Greenpeace, Lamborghini, Audi, BMW, Jaguar und Rolls-Royce.

Top-Aufsteiger ist dabei Greenpeace. Nokia, Airbus, Unicef, Siemens und O2 haben deutlich verloren.

Urteil zu Handy am Steuer: Verbot ist verfassungskonform

Abgelegt unter: Recht+Gesetz, News — Wolfgang at 2:23 pm on Freitag, Mai 9, 2008

rbw. Das BVG, das Bundesverfassungsgericht, hat entschieden: Das Handyverbot ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Ein Beschluss, der jüngst veröffentlicht wurde.

Eine Rechtsanwältin hatte den Karlsruher Richtern die Aufgabe als Verfassungsbeschwerde zugemutet, doch diese nahmen den Sachverhalt erst nicht zur Entscheidung an. Mit einem Bußgeld von 240 Euro wurde die promovierte Juristin “bestraft”, nachdem sie innerhalb kurzer Zeit zum vierten Mal telefonierend am Steuer erwischt worden war. (Az: 2 BvR 525/08 - Beschluss vom 18. April 2008)

Wer sich ohne Zurückhaltung und hartnäckig verweigert, eben so, wie die Anwältin das Verbot missachtete, der muss schließlich auch das Sechsfache des normalen Bußgelds löhnen.

Zweifel daran, dass das Handyverbot nicht mit der Verfassung vereinbar sei, könnten keinen Bestand haben, urteilte das Oberlandesgericht. Die Anwältin sah sich in ihrem Persönlichkeitsrecht und in ihre allgemeinen Handlungsfreiheit verletzt und klagte in Karlsruhe. Die Kammer des Zweiten Senats bestätigte die OLG-Entscheidung ohne weitere Begründung.

Über die Schmerzgrenze beim Spritpreis

Abgelegt unter: Autos, Statistik — Jochen at 1:36 pm on Freitag, Mai 9, 2008

Erst in der vergangenen Woche habe ich über die Rekordpreise berichtet, die derzeit an den Tankstellen vorherrschen. Meiner persönlichen Meinung nach hat der Spritpreis allmählich ein Niveau erreicht, bei dem das Autofahren keinen Spaß mehr macht. Allerdings scheinen große Teile der Bevölkerung das völlig anders zu sehen. Wie aus einer aktuellen Umfrage hervorgeht, ist die Schmerzgrenze bei vielen Menschen noch lange nicht erreicht.

Das Magazin „Vanity Fair“ hat eine Umfrage in Auftrag geben, um herauszufinden, wie die Autofahrer zu den aktuellen Spritpreisen stehen bzw. ob sie ihr Fahrverhalten den Preisen anpassen werden. Aus den Umfrageergebnissen geht deutlich hervor, dass die Preise für Benzin und Diesel noch erheblichen Spielraum nach oben haben, bis den Menschen die Freude am Fahren vergeht. Rund 35 Prozent der Befragten gaben an, dass für sie keine Höchstgrenze beim Spritpreis existiert. Demnach könnte sich der Benzinpreis verdoppeln oder sogar verdreifachen und die Menschen würden immer noch ins Auto steigen. In Haushalten mit vergleichsweise hohem Einkommen (einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 2.500 Euro) vertreten noch mehr Menschen diese Ansicht. Dort soll es für rund 50 Prozent der Befragten keine Rolle spielen, wie sich die Kraftstoffpreise entwickeln werden.

Selbstverständlich gaben auch mehrere Menschen an, dass für sie sehr wohl eine Preisobergrenze existiert. Hier wird es jedoch schwierig, einen Durchschnittswert zu ermitteln: Verallgemeinert lässt sich sagen, dass rund 20 Prozent der Befragten nicht dazu bereit sind, mehr als maximal zwei Euro für einen Liter Benzin zu bezahlen.

Allerdings stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten für den Verbraucher existieren, um einen Schlussstrich zu ziehen. Sollte beispielsweise die persönliche Obergrenze beim Benzinpreis überschritten werden, gilt es erst einmal eine Lösung zu finden, um sich weiterhin ohne Auto fortbewegen zu können. Im Endeffekt wird es wohl eher darauf hinauslaufen, dass einige Menschen auf weniger wichtige Fahrten verzichten. Doch die tägliche Fahrt mit dem Auto zur Arbeit wird wohl bleiben müssen.

Radler-Unfälle und Strafen für Pedalritter

Abgelegt unter: Recht+Gesetz, Statistik, Fahrrad — Wolfgang at 4:56 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Mit ‘m Rad ins Bad

rbw. Ach, was sind und waren sie doch platt, die Sprüche gegen die Radler von einst: “Wer sein Rad liebt, der schiebt…!” Und das beinhaltete auch schon die volle Häme zu einem “geschobenen Plattfuß” am Rad.

Nach Jahren des Fahrradbooms fallen Radler inzwischen eher auch auf, weil ihrer Zahl und Beteiligung wegen auch das Unfallrisiko zu senken ist und weil Aggressionen im Straßenverkehr abzubauen sind. Experten fordern: Kontrolle nach allen Seiten und gleiches Recht für alle.

Nach Jahren der Radler-bunt-ist-in-Verkleidung und der 1000-Treter-Tour-de-Ländle (mit dem SWR in Baden-Württemberg) scheint es heute besser zu sein, ihnen aus dem Weg zu gehen. Denn kaum ist die Winterpause beendet, schwärmen die Radler wieder aus. Und das oft so hemmungslos, dass vor ihnen gewarnt werden muss. Selbst für LKW-Fahrer ein Horror: “Ich fahre seit 25 Jahren Lkw und bin glücklich, bis jetzt noch keinen geplättet zu haben.”

Auffällig: die Radfahrer

“Die Aggressionen haben zugenommen, allein schon aufgrund der größeren Verkehrsdichte”, bestätigen Verkehrspsychologen, die längst schon notorische Verkehrssünder therapieren, zu denen inzwischen auch schon Radfahrer gehören. Was provozierten Unfällen voraus ging, ist meist eine verbale Entgleisung und damit nicht der zufällige Unfall als unabwendbares Ereignis..

Aber warum immer öfters die Radfahrer? Die einst vornehmen Vertreter der sanften Mobilität. Für den Verkehrsexperten leider eine eingeschränkte Sichtweise: “Auch Fahrradfahrer sind fähig zur Aggression, auch sie verstoßen gegen die Regeln und nehmen Sonderrechte in Anspruch, echte oder eingebildete. Und es gibt genügend Autofahrer, die sich davon provozieren lassen.”

Auch bei den Statistikern sind Radler auffällig geworden. Jährlich werden rund 75 000 Radler gezählt, die bei einem Verkehrsunfall verletzt werden. Bei den Unfall-Toten mit dem Rad, rund 600 im Jahr, und den schwer verletzten Radlern ist der Trend rückläufig. Aber eben dieser Trend ist laut “Fahrradbericht der Bundesregierung” dann auch “erheblich geringer ausgeprägt als beim Gesamtverkehr”.

Als bedenklich gilt die unbekannte Zahl an Rad-Unfällen auch deshalb, weil viele Ereignisse mit Radunfällen nicht gemeldet werden und als “Dunkelziffer” regelrecht verschwinden. Bei nur geringer Fahrleistung mit 2,7 Prozent des Gesamtverkehrs ist der Radverkehr doch recht unfall-trächtig. Ein Vergleich zeigt: Der Radler-Anteil an allen Verletzten durch Verkehrsunfall ist jedoch fast siebenmal so hoch. Bei der Schuldfrage, so der Regierungs-Report, sind nicht etwa die Radfahrer meist unschuldig, sondern in etwa 40 Prozent Verursacher. In der Begegnung Velo contra Fußgänger tragen Radler sogar in mehr als 60 Prozent die Schuld.

Im nationalen Radverkehrsplan der Bundesregierung wird zwar das Fehlverhalten mit ungenügenden Radverkehrs-Anlagen und mit einigem Verständnis für deren “Umwege-Empfindlichkeit” der Pedaltreter erklärt, doch propagiert die Polizei eher “Null Toleranz fürs Risiko”. Ein Leitsatz auch in Münster, der in-offiziellen Rad-Hauptstadt Deutschlands, wo in 2007 sogar 46 Prozent aller Unfälle mit Radlern von diesen selbst verursacht wurden. Kontrollen, gebührenpflichtige Verwarnungen oder Anzeigen - Radler sind davon längst nicht mehr ausgenommen.

Null Toleranz und Strafen für alle

Noch sind sie wenig populär, doch Polizisten mit Bikes und Raduniformen sind nicht nur in Bremen auf Streife. Sie verfolgen die Regel-losen Radfahrer, klaren auf und verwarnen auch gegen “cash”. Im südbadischen und ’symbadischen’ Freiburg, einer weiteren velo-philen Hochburg, montierte man bereits 2006 eine Videokamera auf ein Polizei-Fahrrad, um auf diese Weise Rotlichtverstöße, Radweg-Nutzung in falscher Richtung, aber auch Radler-Behinderungen durch Autos aufzuzeichnen

Gestoppte “Sünder” bekamen ’s gleich per Monitor vorgeführt. Für Verkehrspsychologen sind dies alles Schritte in die richtige Richtung, denn Radfahrer müssen anderen Verkehrsteilnehmern gleichgestellt werden. Dies als Tatsache zu sehen beideutet auch die gleichen Kontrollen und dieselben Sanktionen.

„Speed Racer“ startet durch – Ab heute im Kino

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Christel at 4:49 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Die Brüder Laurence „Larry“ Wachowski und Andrew „Andy“ Wachowski, bekannt als die Macher der Matrix Trilogie bringen nun Geschwindigkeit auf die Leinwand. Und „Speed Racer“ beruht dabei auf einer Anime-Serie mit dem Namen “Mach Go Go Go“, die aus Japan stammt wie der ursprüngliche Manga, in dem es um einen Jungen und sein Rennauto geht.

Der sehr futuristisch gestaltete Film ist zum Teil in atemberaubender Geschwindigkeit gehalten, wie es sich eben für einen Film über Rennautos gehört. Die Bilder sind farbenfroh, und der Held der Geschichte ist ein junger Rennfahrer, der es mit einem skrupellosen Unternehmen der Automobilbranche aufnimmt. Dabei ist der Film keine Gewaltorgie und es geht hier auch nicht nur um den Helden selbst, sondern auch um seine Familie. Dass er sowohl Autos als auch seine Familie sehr liebt, kann man sehen und spüren, wenn man den Film sieht.

„Speed Racer“ mutet ein wenig an wie eine Geschichte direkt aus dem Cyberspace. Autos und ein Autorennen auf eine solch ungewöhnliche Art zu zeigen, ist eine Besonderheit. Und diese ist den Gebrüdern Wachowski gelungen. Die Geschwindigkeit und die Bilder, die Geschichte rund um eine Familie mitten aus dem Rennfahrer-Milieu bringen eine neue Filmgattung auf die Leinwand. Etwas, das gänzlich anders ist als alles, war zuvor an Filmen über Autos und Autorennen da war.

Gedreht wurde „Speed Racer“ übrigens komplett in den Filmstudios von Babelsberg, die direkt vor den Toren Berlins liegen. Das hat das Gute, dass in diesem sonst rein amerikanischen Film auch einige deutsche Schauspieler mitgewirkt haben: Benno Fürmann, Cosma Shiva Hagen und Moritz Bleibtreu, der derzeit auch mit „Chiko“ auf der großen Leinwand zu sehen ist.

Dann kann man den Autofans in unserem Land wohl nur noch viel Spaß im Kino wünschen. Lassen Sie sich überraschen von dem Feuerwerk an Geschwindigkeit und Farben, das Larry und Andy Wachowski auf Celluloid gebannt haben.

Fahrzeuge mit Diesel nicht mehr günstiger unterwegs als Benziner

Abgelegt unter: Verkehr, Statistik — Christel at 4:46 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Zu diesem Ergebnis kam nun der ADAC nach neuesten Berechnungen. Während die Dieselfahrzeuge jahrzehntelang einen Vorsprung hatten, wurde dieser in den letzten Jahren immer kleiner und kleiner. Nun ist wohl fast der Gleichstand gekommen, zumindest bei kleineren Laufleistungen. Denn gerade bei niedrigen Laufleistungen in Bezug auf die Kilometer wird der finanzielle Vorteil immer geringer. Das Warum dafür ist klar: Die sehr stark gestiegenen Kosten für Dieselkraftstoff. Im Gegensatz zum Benzin, das zwar auch in die Höhe sprang in preislicher Hinsicht, aber noch auf relativ normalen Level höher ging, sind die Preise für Diesel gerade in den letzten Monaten überproportional gestiegen.

Der letzte Kostenvergleich hatte erst vor einigen Monaten, im Herbst letzten Jahres, stattgefunden. Dort waren noch fast die Hälfte aller PKW – genauer 47 % - in der Version mit Diesel günstiger als jene in der Benzinversion. Dieser Anteil ist nun geschrumpft, inzwischen sind es nur noch gerade mal 39 %. Nur in der höheren Laufleistung von mindestens 20.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr rechnen sich die Dieselversionen noch. Hier ist Diesel eindeutig im Vorteil und günstiger als die vergleichbaren Benziner.

Die Berechnung des ADAC geht über einen Zeitraum von vier Jahren. Mit einbezogen werden die Kosten für die Neuanschaffung des Fahrzeugs, der Ölwechsel, die Aufwendungen für den Wertverlust des Autos sowie die Inspektionen. Außerdem mit einberechnet werden die Kosten für einen Ersatz der Reifen, die KFZ-Steuer, die Nachfüllkosten für Kraftstoff und Öl, die üblichen Verschleißteile sowie die Prämien für die Versicherungen. Die sich dann hieraus ergebenen Werte kamen nun zu eben jenem Ergebnis, dass sich ein Diesel fast nur noch bei Vielfahrern, ab 20.000 km im Jahr, lohnt. Bei den Fahrern, die nur wenig unterwegs sind und eine geringe jährliche Laufleistung haben, rechnet sich der Diesel kaum noch.

Die Weiterentwicklung der Preise für Diesel wird in der nächsten Berechnung des ADAC zeigen, ob es sich noch weniger lohnen wird oder ob die Dieselfahrzeuge gegebenenfalls wieder günstiger werden. Eine Prognose ist nicht machbar, wir werden es erst sehen, wenn die nächste Berechnung in einigen Monaten veröffentlicht werden wird.

Die neue Sonderserie des Mercedes-Benz Roadster

Abgelegt unter: Autos — Christel at 4:40 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Die auf 200 Stück limitierte Sonderauflage des inzwischen 500.000 Mal verkauften Roadster heißt SL 63 AMG Edition IWC. Entwickelt wurde die Serie vom AMG PERFORMANCE STUDIO, und kommt in einer ganz besonderen Farbe daher: in designo magno kaschmirweiß. Außerdem ist der neue exklusive Roadster mit matter Oberfläche unterwegs durch das AMG Exterieur Carbon Paket. Aber auch innen ist der SL 63 AMG Edition IWC in Carbon matt gehalten, was die Zierteile optisch noch schöner wirken lässt. Ein weiteres Highlight des Interieurs ist das Polster aus Nappaleder, das in Tobagobraun gehalten ist. Die Dynamik beim Fahren wird durch das AMG Performance Package ermöglicht, was das Fahrerlebnis und Fahrgefühl sehr stark macht.

Zusätzlich zur sowieso schon runden Ausstattung wird bei der Fahrzeugauslieferung des SL 63 AMG Edition IWC auch immer die IWC-Uhr „Grosse Ingenieur“ mitgeliefert. Diese Uhr ist ein wirklich kostbares Stück und stammt aus der Uhrenmanufaktur IWC, die in Schaffhausen in der Schweiz ihren Sitz hat. Die Manufaktur ist seit vielen Jahren ein renommiertes Unternehmen und geht hier mit dem Mercedes-Benz Roadster Hand in Hand.

Für den SL 63 AMG Edition IWC wurde eigens ein neuer Farbton entwickelt, der designo magno kaschmirweiß. Als Kontrast zu der edel wirkenden Farbe, die sich sehr gut macht auf dem exklusiven Fahrzeug, sind einige Details gesetzt. So der Diffusoreinsatz in der Heckschürze, die Abrisskante und die seitlichen Luftauslässe, die in die Frontschürze gesetzt wurden. Diese Details sind in Carbon matt gehalten und bieten eine optimale Ergänzung zum designo magno kaschmirweiß des restlichen Fahrzeugs. Aber auch innen ist Carbon matt präsent, als gesetzte Zierteile in der Mittelkonsole und an den Innenverkleidungen der Türen.

Die im SL 63 AMG Edition IWC eingebauten Sitze sind AMG Sportsitze, die elektronisch verstellbar sind und über mehrere technische Finessen verfügen, die das Herz eines Autofans höher schlagen lassen. So sind die Sitze jeweils mit einer Sitzheizung ausgestattet sowie mit einer Multikontur- und einer Memoryfunktion. Das Interessante dabei ist, dass in den meisten Fahrzeugen, die sonst eine Memoryfunktion im Sitzbereich haben, dies nur für den Fahrer gilt, der Beifahrersitz aber dabei vernachlässigt wird. Beim SL 63 AMG Edition IWC ist es anders, da sind beide Sitze gleich ausgestattet, was auch dem Beifahrer ein viel besseres Gefühl beim Fahren und Sitzen ermöglicht. Außerdem haben die Sitze die für AMG ganz spezifische Perforation und eine ganz besondere Sitzgrafik. Aber auch die AMG Fußmatten aus schwarz mit tobagobraunem Lederkeder, die Einstiegsleisten mit einem in Weiß beleuchteten Schriftzug AMG und das Logo „IWC“, das auf der Mittelkonsole angelegt ist, sagen eindeutig aus: Das hier ist eine nur begrenzt erhältliche Sonderedition des Roadster.

Natürlich hat der SL 63 AMG Edition IWC noch mehr an Finessen zu bieten, keine Frage. Dennoch möchte ich mich hier nicht in technischen Details verlieren. Die Schönheit des Autos spricht für sich, wie ich finde. Und es ist technisch so gut ausgestattet, wie es optisch daher kommt.

Bestellt werden kann der SL 63 AMG Edition IWC ab Herbst dieses Jahres. Vom Band läuft er dann im November. In einer Auflage von 200 Stück. Über den Preis ist bis jetzt noch nichts bekannt. Aber ein Fahrzeug, das mit einem AMG V8-Saugmotor mit 6,3 Liter Hubraum und einer Leistung von 386 kW und 525 PS unterwegs ist, wird sicher nicht im unteren oder mittleren Preissegment zu finden sein.

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