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Luftdruck / Reifendruck

Falscher Reifendruck führt häufig zu Schäden am Rad (Reifen) und bedingt auch zu Unfällen. Auch der Reifenverschleiß und der Kraftstoffverbrauch werden vom Reifendruck bestimmt. Ist der Luftdruck an einem oder an mehreren Rädern zu gering, hat dies ökonomisch und ökologisch Konsequenzen.
  • Bei 0,2 bar zu wenig wird der Verbrauch an Sprit um ein Prozent höher; und der Reifen überdauert nur 90 Prozent seiner eigentlichen Leistung.
  • Bei 0,4 bar macht dies bereits zwei Prozent mehr Spritverbrauch und nur noch drei Viertel der Reifen-Lebensdauer aus.
  • Schließlich führen 0,6 bar Minderdruck zu vier Prozent mehr Sprit und nur 55 Prozent Lebensdauer - also knapp mehr als die Hälfte. (R)eine Verschwendung!

Es kommt die Gefahr hinzu, dass bei zu geringer Luftdruck das verstärkte "Walken" sich der minder-befüllte Reifens erhitzt - bis zu 130 °C an der Karkasse, dem Reifenunterbau -, was das Risiko erhöht, dass der Reifen platzt,

Hersteller bestimmen den optimalen Luftdruck über die Bedienungsanleitung; vermerkt auch in der Tankklappe oder am Türholm. Der Luftdruck sollte möglichst bei jedem Tankstopp, mindestens aber alle vier Wochen geprüft werden. Dies sollte nicht nach einer längeren Fahrt, sondern zu Beginn mit "kalten Reifen" geschehen, denn durch Reibung wärmt sich die Luft und erhöht den.

Der Schluss hieraus: Bei warmen Reifen keine Luft ablassen!

Nicht vergessen: das Ersatz-Rad! Denn das sollte im Fall des Falles einsatzbereit sein!