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Autoversicherung für Studenten

Viele Studierende nennen ein Auto ihr Eigen. Um die Kosten angesichts eines eher knappen Budgets so niedrig wie möglich zu halten, bei der Autoversicherung zu sparen, ist sicherlich ein interessanter Ansatz. Denn gerade diese Police bietet ein enorm hohes Sparpotenzial, wenn man sich die Mühe macht und die Tarife miteinander vergleicht. Ganz auf die Kfz-Versicherung für Studenten zu verzichten, wäre allerdings fatal. Es heißt nicht umsonst Kfz-Haftpflichtversicherung. Um diese Police kommt man nicht umhin, anders sieht das bei der Teil- oder Vollkaskoversicherung aus.

Sparen mit dem „richtigen“ Auto

Grundsätzlich gelten auch bei der Autoversicherung für Studierende erst einmal die ganz normalen Regeln des Marktes – angefangen beim Fahrzeug. Die Versicherungsbranche hat die Modellpaletten der Hersteller in sogenannte Typklassen unterteilt. Sie reichen von 10 bis 25 und wirken sich auf die Prämienberechnung für die Kfz-Versicherung aus. Das heißt: Steht der Kauf eines Autos an, kann schon vorher geklärt werden, wie sehr sich das gewünschte Modell später auf den Beitrag für die Kfz-Versicherung niederschlägt. Etwas schwerer ist es, Einfluss auf die Regionalklasse zu nehmen. Sie richtet sich nach dem Wohnort. Eine Adresse in der Großstadt macht die Police teurer als eine auf dem Land.

Zweitwagenversicherung –richtig günstig erst ab 23 Jahren

Weitaus mehr Gewicht haben allerdings die unfallfreien Jahre und damit die Einstufung in die Schadensfreiheitsklasse. Da Studierende eher jung sind, bewegen sie sich noch auf einem relativ hohen Level. Umgehen lässt sich diese finanzielle Hürde mit einer Zweitwagenversicherung, indem die Eltern das Fahrzeug auf ihren Namen anmelden. Die Voraussetzungen hierfür sind bei den meisten Anbietern weitgehend deckungsgleich. Wesentlich günstiger wird es allerdings nur, wenn der bzw. die Studierende älter als 23 Jahre ist. Dann erfolgt die Einstufung in die Schadensfreiheitsklasse 2, also bei 85 Prozent – unabhängig davon, bei welcher Gesellschaft das erste Fahrzeug versichert ist.

Ist einer der Fahrer unter 23 Jahre, geht es mit der Schadensfreiheitsklasse 1/2 bei 140 Prozent los. Immer noch besser als 230 Prozent, die sonst normalerweise fällig wären. Hier verhält es sich wie bei der Autoversicherung für Fahranfänger. Soll der erste eigene Vertrag abgeschlossen werden, lohnt es sich durchaus, bei der Gesellschaft anzufragen, bei der die Eltern versichert sind. Die meisten Kfz-Versicherer bieten auch in dem Fall einen Einstieg bei 140 Prozent.

Kfz-Tarife für Akademiker

Da der Versicherungsmarkt auch und gerade in der Sparte Autoversicherung ständig in Bewegung ist, ergeben sich regelmäßig neue Trends, von denen auch Studierende profitieren können. So ist es bei vielen Unternehmen inzwischen Usus, auch die Berufsgruppe in die Kalkulation einfließen zu lassen. Bei der Allianz wurden zum Beispiel 107 Berufe analysiert. Das Ergebnis: Akademiker sparen bei der Kfz-Haftpflichtversicherung und der Teil- oder Vollkaskoversicherung bis zu 15 Prozent. Auch Cosmos Direkt als einer der bekannteren Direktversicherer hat mit einem Tarif für Akademiker von sich Reden gemacht. Zur Einführung vor ein paar Jahren hieß es vonseiten des Unternehmens: „Gegenüber dem Basistarif liegt die Ersparnis im Schnitt bei 14 Prozent.“ Ähnliche Modelle gibt es mittlerweile auch bei anderen Kfz-Versicherern.

Bis zu 15 Prozent mag jetzt nach einem satten Rabatt klingen. Die Frage ist, auf welchen Wert sich diese Prozentangabe bezieht. Denn es ist längst nicht gesagt, dass die spezielle Kfz-Versicherung für Studenten auch wirklich das günstigste und leistungsstärkste Angebot darstellt. Das lässt sich nur mit einem Autoversicherungsvergleich herausfinden. Je mehr Daten dabei abgefragt werden, desto besser. Gängig sind unter anderem Fragen danach, ob eine Garage vorhanden ist oder ob der Wagen an der Straße steht und wie viele Kilometer im Jahr gefahren werden. Erst ein solcher Kfz-Versicherungsvergleich für Studenten gibt Aufschluss darüber, wo es die Police am günstigsten gibt.

Vergleichen spart viel Geld

Die Stiftung Warentest berechnet jedes Jahr die Prämien für eine Reihe von Modellkunden. Darunter war 2009 auch ein 19-jähriger Student aus Flensburg mit einem Opel Corsa Baujahr 1999. Der teuerste Tarif lag – ausgehend von der Schadensfreiheitsklasse 1/2 – bei 2645 Euro, der günstige bei 867 Euro. Sparen lässt sich auch, wenn der Führerschein bereits mit 17 Jahren gemacht wird und ein Jahr begleitetes Fahren folgt. Dann reicht die Spanne beim „Musterstudenten“ von 765 bis 2546 Euro. Ein 24-jähriger Student kam im Vergleich auf Prämien von 498 bis 1702 Euro. Das sind weit über 1000 Euro, die man sparen kann. Genau deshalb ist der Kfz-Versicherungsvergleich für Studenten so wichtig.