Wartungsintervall
Zunächst einmal ist anzumerken, dass die Wartung und die vorangehende Inspektion stets auf freiwilliger Basis erfolgen: Es steht jedem Autofahrer frei, eine Kfz-Werkstatt aufzusuchen und sein Auto überprüfen und ggf. warten zu lassen. Bei neuen bzw. vergleichsweise jungen Fahrzeugen gilt es als äußerst empfehlenswert, sich exakt an die Wartungsintervalle zu halten, die von den Fahrzeugherstellern vorgegeben werden. Grund ist die Fahrzeuggarantie: Üblicherweise greifen die Garantieleistungen der Autohersteller nur bei Einhaltung der Wartungsintervalle.
Die Intervalle sind in der Regel an zwei Faktoren gekoppelt, nämlich zum einen an die Laufleistung, zum anderen an das Fahrzeugalter. Üblicherweise müssen die Fahrzeuge inspiziert und gewartet werden, wenn ein bestimmter Kilometerstand erreicht ist. Bei Wenigfahrern kann es jedoch vorkommen, dass schlichtweg zu viel Zeit verstreicht, bis ein entsprechender Kilometerstand erreicht ist, daher existiert noch eine zeitliche Komponente. Je nach Hersteller ist es dann erforderlich, das Fahrzeug jedes Jahr oder jedes zweite Jahr inspizieren zu lassen.
Besitzer neuer Fahrzeuge sollten über die Wartungsintervalle, die für ihre Fahrzeuge gelten, auf jeden Fall Bescheid wissen. So kann nämlich sichergestellt werden, dass ein Verlust der Fahrzeuggarantie wegen vergessener Wartungstermine nicht eintritt. Glücklicherweise existiert zumeist eine zusätzliche Absicherung: Moderne Autos verfügen über eine Inspektionsanzeige, die Laufleistung und Zeitpunkt der letzten Inspektion berücksichtigt, um den nächsten Wartungstermin zu errechnen.
Die so genannte Wartungsintervall-Anzeige leuchtet dann automatisch auf und erlischt in der Regel nicht mehr von selbst. Die Anzeige wird in der Kfz-Werkstatt zurückgesetzt, sofern eine Wartung durchgeführt wurde. Bei älteren Fahrzeugen (bei denen die Garantie keine Rolle mehr spielt) bietet es sich teilweise an, die Anzeige unabhängig von einer Wartung zurücksetzen zu lassen.







