Typenklassen
Die Neuordnung der Typenklassen wird unabhängig von den jeweiligen Versicherungen ermittelt und somit müssen die Besitzer bestimmter Modelle auch dann mehr zahlen, wenn sie persönlich keine Schäden verursacht haben. Da zwar alle Kfz-Versicherungen an das Typenklassenverzeichnis gebunden sind (auch um Kunden bessere Vergleichsmöglichkeiten bezüglich Versicherungsprämien bei entsprechend konstanten Berechnungsparametern geben zu können) und damit dieselben Typenklassen bzw. Einstufungen vornehmen (müssen), können die Prämien für die jeweiligen Typenklassen dennoch voneinander abweichen. Daher lohnen sich vor Kauf eines (neuen) Pkw in jedem Fall Vergleiche. Ebenso können Unfall- und Diebstahlstatistiken und Typenklassenvergleiche der letzten Jahre helfen, Einstufungen in höhere Typenklassen zumindest ein Stück weit absehen zu können.
Wer an den Kauf eines Neuwagens denkt sollte beachten, dass neue Autos anfangs aufgrund fehlender Vergleichswerte der Vergangenheit der günstigsten Typenklasse zugeordnet sind. Sobald jedoch entsprechende Zahlen vorliegen, kann eine sprunghafte und dadurch teure Anpassung bezüglich der Typenklasse stattfinden. In der Regel ist die Änderung der Schadensauffälligkeit bei gut zwei Dritteln der Typen jährlich quasi unverändert und damit auch die Versicherungsprämie zumindest bezüglich dieses Vergleichswertes konstant. Auch Abstufungen findet man häufiger, als man annehmen möchte. Selten dagegen ist die Hochstufung um mehr als eine Schadensklasse. Die Schadensklassen unterscheiden sich bezüglich Haftpflicht und Teilkasko, da beide Versicherungsformen auch unterschiedliche Schäden abdecken.







