Toter Winkel
Vielen Autofahrern klingt diese Situation vertraut, denn die Gefahr, etwas im toten Winkel zu übersehen, fährt im Straßenverkehr immer mit. Die Bezeichnung toter Winkel lernen bereits Fahranfänger fürchten, da jeder Fahrlehrer eindringlich vor diesem Effekt warnt. Was verbirgt sich aber hinter diesem Begriff? Mithilfe der Spiegel an einem Fahrzeug lässt sich zwar der rückwärtige Verkehr beobachten – allerdings bleibt der Sichtbereich durch die Autospiegel begrenzt, gerade was sich schräg hinter einem Fahrzeug abspielt, kann der Fahrer nur mithilfe seiner Spiegel nicht mehr abschätzen. Beim toten Winkel handelt es sich also um einen Teil des Sichtfeldes, welcher durch den Fahrer nicht eingesehen werden kann.
Besonders tragisch ist die Situation natürlich dann, wenn ein PKW einem Rad- oder Kraftradfahrer die Vorfahrt schneidet und das Ganze schließlich im Krankenhaus bzw. vor Gericht endet. Dabei helfen einige Grundregeln, die eigentlich bereits in der Fahrschule vermittelt werden, Beispiele wie das eben genannte zu vermeiden. Zuerst sollten natürlich alle Spiegel vor Fahrtantritt so eingestellt werden, dass der tote Winkel möglichst klein ausfällt. Unverzichtbar bleibt aber auch dann noch der Schulterblick, da nur er wirklich zeigt, was sich schräg neben einem Fahrzeug abspielt. Eine weitere Möglichkeit zur Verkleinerung des toten Winkels ist das Anbringen zusätzlicher Außenspiegel, mit denen sich der Sichtbereich erweitern lässt. Beim Zurücksetzen empfiehlt sich zudem ein Umdrehen des gesamten Oberkörpers, um auch wirklich alles im Blick zu haben, was sich hinter einem Kraftfahrzeug befindet.







