Standschaden
Natürlich bleiben solche Standschäden nicht auf Fahrräder beschränkt. Auch so mancher Garagenwagen zeigt ganz ähnliche Auffälligkeiten, wenn er nach zwei oder drei Jahren wieder reaktiviert werden soll, weshalb speziell die Besitzer eines Oldtimers mit diesem Thema sicher vertraut sein dürften. Aber auch wer sein Cabrio über die Wintermonate in der Garage unterstellt, muss immer mit dem Phänomen des Standschadens rechnen. Was gehört aber zu den typischen Erscheinungen, die im Zuge eines solchen Defekts auftreten können? Ähnlich dem Zweirad, getrieben mit Muskelkraft, sind natürlich auch die Reifen eines Kraftfahrzeugs anfällig für längere Standzeiten. Temperaturschwankungen setzen dem Material zu, was am Ende zu rissigen und porösen Reifen führt. Die Folgen dürften jedem Autofahrer klar sein.
Ein weiterer typischer Standschaden betrifft die Kraftstoff führenden Leitungen. Letztere sind ohne Wartung und Pflege natürlich korrodierenden Effekten ausgesetzt und dürften früher oder später das Zeitliche segnen. Aber auch der Tank selbst bleibt vom Zahn der Zeit nicht unberührt. Hier sammeln sich kleine Schmutz- und Rostpartikel. Sobald sich diese Fremdkörper auf dem Weg zum Motor befinden, sind schwere Schäden im Zylinder vorprogrammiert.
Wer bereits einen kurzen Blick ins Innere von Fahrzeugen mit langen Standzeiten geworfen hat, wird daneben auch feststellen, dass sich die Beschädigungen nicht nur auf den Motor auswirken. Auch Ledersitze und Armaturen zeigen deutlich, wie aktiv der Zahn der Zeit sein kann.




