Runderneuerung
Bei der Runderneuerung werden die Autoreifen gründlich überarbeitet, so dass sich die Käufer im Hinblick auf die Sicherheit keine Gedanken machen müssen. Wie bereits erwähnt wurde erfolgt die Anbringung eines neuen Profils. Der Ablauf bei der Runderneuerung ist im Grunde genommen ganz einfach: Das alte Profil wird vom Autoreifen gelöst, so dass lediglich die so genannte Karkasse übrig bleibt. Bei ihr handelt es sich um den Innenteil des Reifens, der unter anderem aus einem Metallgeflecht besteht. Die Karkasse wird überprüft und anschließend mit einem neuen Profil ummantelt.
Weil die Reifen sorgfältig überprüft und professionell aufgearbeitet werden, gelten runderneuerte Reifen als sehr sicher und stehen anderen Reifen in nichts nach. Dennoch halten sich viele Autofahrer beim Kauf zurück - es sind fast ausschließlich preisbewusste Autofahrer, die sich für diese Reifen entscheiden.
Dabei ist die Runderneuerung in der Reifenproduktion sehr stark verbreitet. Dies trifft insbesondere für den Bereich der Nutzfahrzeuge zu. Bei Lkw-Reifen ist es üblich, runderneuerte Reifen zu verwenden: In Abhängigkeit vom Zustand der Reifen werden diese bis zu 10 Mal runderneuert, bevor sie endgültig bei den Altreifen landen und recycelt werden. Diese Praxis ist sehr stark verbreitet, schließlich lassen sich somit die Kosten senken.
Reifen mit Runderneuerung sind im Vergleich zu neuen Reifen ein ganzes Stück günstiger. Daher entscheiden sich viele Unternehmen ganz bewusst für den Kauf der günstigen Reifen. Außerdem tragen sie somit maßgeblich zur Schonung der Umwelt bei: Eine Runderneuerung bedarf nur eines Bruchteils der Energie, die zur Herstellung eines neuen Reifens benötigt wird.







