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Restwertleasing

Ein eigenes Auto ist heute für weite Teile der Bevölkerung nichts Ungewöhnliches mehr und in vielen Regionen sogar eine Notwendigkeit, um einer Beschäftigung nachgehen oder alltägliche Dinge wie den Einkauf erledigen zu können. Aus diesem Grund gibt es heute kaum noch eine Familie in Deutschland, die nicht mindestens einen Pkw besitzt. Oft existieren sogar zwei oder noch mehr Kraftfahrzeuge in einem Haushalt. Dass mit dem Erwerb dieser Pkws ein hoher finanzieller Aufwand verbunden ist, liegt natürlich auf der Hand. Nicht selten stehen die notwendigen Mittel hier nicht zur Verfügung, weshalb Verbraucher häufig zu einer Finanzierung greifen. Eine andere Möglichkeit, die sich in einem solchen Fall anbietet, besteht darin, das gewünschte Fahrzeug nur zu leasen.

Unter dem Begriff Leasing versteht man die Vergabe von weitgehenden Nutzungsrechten an einem Gegenstand. Diese Überlassung kann im Rahmen unterschiedlicher Verträge geregelt werden, von denen im Rahmen des Kfz-Leasings vor allem das Kilometer- und das Restwertleasing zum Einsatz kommen. Bei letztgenanntem Leasingtyp zielt der Vertrag auf das Erreichen eines vorher festgelegten Wertes ab. Der Leasingnehmer sollte also dafür sorgen, dass ein Kraftfahrzeug diesen Restwert nach Möglichkeit nicht unterschreitet. Sollte sich aber trotz aller Sorgfalt eine Situation ergeben, in welcher der eigentliche Besitzer des geleasten Gegenstandes nach dem Ablauf der Vertragslaufzeit einen geringeren Wert feststellt, so geht die Differenz zwischen dem erreichten und dem vorgesehenen Restwert voll zulasten des Leasingnehmers.

Und das kann bei einem entsprechend schlechten Umgang mit dem Pkw schnell teuer werden. Verfügt das Fahrzeug dagegen über einen höheren Wert, so profitiert der Leasingnehmer noch zusätzlich von seinen Bemühungen zur Werterhaltung, denn hier wird der Unterschiedsbetrag zwischen beiden Vertragspartnern aufgeteilt. Der Leasingnehmer erhält 75%, der Rest fließt dem Leasinggeber zu. Ein pfleglicher Umgang mit einem geleasten Fahrzeug kann sich also durchaus lohnen, allerdings sollte man sich Mängel, die angeblich über das Niveau der normalen Gebrauchsspuren hinausgehen, genau erklären lassen. Nur so kann einem ungerechtfertigten finanziellen Schaden vorgebeugt werden.




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