Reifenlagerung
Neben der ständigen Wartung während der Nutzung, sprich der regelmäßigen Kontrolle des Luftdrucks sowie einer Prüfung der Profiltiefe, gehört hier auch eine angemessene Lagerung abmontierter Reifen dazu. Schließlich befinden sich Sommer- und Winterreifen nur für einige Monate des Jahres im Einsatz. Die verbleibende Zeit verbringen sie oft in irgendeiner Ecke der Garage. Dass ein solch leichtfertiger Umgang die Lebensdauer negativ beeinflusst, liegt auf der Hand. Wie sollten Autoreifen nach einem Wechsel aber richtig behandelt werden?
Im ersten Schritt empfiehlt sich eine gründliche Reinigung, um Felge und Reifen vom Dreck der vergangenen Jahreszeit zu befreien. Dieser Arbeitsschritt lässt sich daneben auch zur Kontrolle der Profiltiefe und des allgemeinen Zustandes nutzen. Split und kleine Steine sollten umgehend entfernt werden, da sie einem Autoreifen langfristig schaden können. Während des Säuberns muss darauf geachtet werden, welches der Räder wohin gehört, da nach dem Trocknen die entsprechende Position markiert werden sollte (VL etwa steht dabei für vorn links). Statt auf das Material mit Kreide zu schreiben, kann an dieser Stelle auch ein Pinsel und etwas Farbe zum Einsatz kommen.
Wer sich anschließend dafür entscheidet, die Sommer- oder Winterreifen mit Felge einzulagern, hat in jedem Fall eine stehende Position zu meiden. Hier ist nur eine liegende oder hängende Lagerung ins Auge zu fassen. Das genaue Gegenteil ist allerdings bei Reifen ohne Felge der Fall, da diese unbedingt stehend aufbewahrt werden sollten. Was die Räumlichkeiten betrifft, so ist trockenen, kühlen und dunklen Räumen der Vorzug zu geben, die daneben frei von Substanzen wie Öl oder Lösungsmitteln sein müssen. Auf diese Art und Weise eingemottet verrichten die Reifen auch in der nächsten Saison wieder zuverlässig ihren Dienst.







