Reifendruck
Neben dem allgemeinen Zustand von Reifen und Felge sollte ein Teil der Aufmerksamkeit in jedem Fall dem Reifendruck gehören. Schließlich entscheidet dieser am Ende darüber, wie sicher ein Kraftfahrzeug über den Asphalt bewegt werden kann und ob Lenkbewegungen auch entsprechend auf der Straße ankommen. Daneben sorgt ein optimaler Reifendruck nicht nur für ausgewogene Laufeigenschaften, sondern hilft auch dabei, Benzin zu sparen. Schon allein aufgrund der letztgenannten Tatsache sollte jedem Fahrzeughalter eine regelmäßige Kontrolle am Herzen liegen. Wer einen Autoreifen nämlich als abgeschlossenen Hohlkörper betrachtet, aus dem keine Luft entweichen kann, liegt vollkommen falsch.
Jeder Reifen verliert während seiner Nutzung immer wieder etwas Luft. Ob ein kompletter Austausch vorgenommen werden muss oder eine kleinere Reparatur ausreicht, darüber entscheidet am Ende die Ursache für den Luftverlust. Ein defektes Ventil beispielsweise lässt sich auch durch einen Laien ohne Probleme austauschen. Ist dagegen die Verbindung zwischen Felge und Reifen undicht, wird die Hilfe eines Profis notwendig. Gleiches gilt für ein Loch im Reifen.
Bei gutem Zustand kann im letzten Fall eine Reparatur Kosten sparen, abgenutzte Reifen sollten dagegen ersetzt werden. Für die regelmäßige Kontrolle des Luft- bzw. Reifendrucks empfiehlt sich ein Zeitraum von 14 Tagen bis 4 Wochen. Da sich das Gas in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur ausdehnt, sind geringe Schwankungen normal und kein Anlass zur Sorge. Erst wenn der Reifendruck bedrohlich abnimmt und stark vom in den Fahrzeugpapieren genannten Wert abweicht, ist Handeln gefragt. Beim nächsten Tankstopp also nicht nur an der Zapfsäule vorbeifahren, sondern auch den Reifendruck überprüfen.




