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Radarfalle

In der Regel freut sich der Mensch über Fotos mit Verwandten oder Bekannten und hält schöne Momente gern in Bildern fest. Allerdings gibt es gerade im Straßenverkehr Situationen, in denen der eine oder andere Schnappschuss eher ein ungutes Gefühl erzeugt. Die Rede ist von den Geschwindigkeitskontrollen, die auch einfach gern als Radarfallen bezeichnet werden und deren Ergebnis nach einigen Tagen per Post dem Verkehrssünder zugestellt wird.

Radarfallen dienen vor allem zur Überwachung der Höchstgeschwindigkeit im Straßenverkehr. Gerade an gewissen Brennpunkten wie zum Beispiel Schulen oder Kindergärten geht von Überschreitungen der gesetzlich vorgegebenen Geschwindigkeitsgrenzen eine große Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer aus.

Für die Durchführung einer solchen Geschwindigkeitsüberwachung sind in der Regel 2 Ordnungsbehörden in Deutschland zuständig. Auf der einen Seite ist dies die Polizei, welche in diesen Zusammenhang vor allem überregionale Aufgaben wahrnimmt. Innerhalb der Kommunen werden dagegen die Ordnungsämter aktiv, wenn es um die Überwachung der Geschwindigkeit geht. Was für Autofahrer eine Radarfalle besonders lästig macht, ist die Mobilität der einzelnen Geräte. Sogenannte Starenkästen, also festinstallierte Radar- oder Infrarotgeräte, sind ortsansässigen Autofahrern in der Regel nach wenigen Tagen bekannt.

Mobile Kontrollen sind dagegen nur schwer zu entdecken und deshalb schnappt hier die Falle für jeden Raser in der Regel mit großer Sicherheit früher oder später zu. Die Bezeichnung „Radarfalle“ selbst ist bereits ein Hinweis auf die angewandte Technik, schließlich kommt auch heute in vielen Fällen immer noch das Radar zum Einsatz, wenn Geschwindigkeiten überwacht werden.
Natürlich ist damit das Arsenal der Polizei und Ordnungsämter noch lange nicht ausgeschöpft, gerade neue Geräte arbeiten auf einer wesentlich breiteren Basis. Heute kommen zunehmend auch sogenannte Laserpistolen zum Einsatz, die einen oder mehrere Lichtimpulse aussenden und aus den Laufzeiten die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs ermitteln.
Eine weitere Variante, die oft zur festen Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt wird, beruht auf Drucksensoren, von denen einige hintereinander angeordnet werden und durch das Überfahren den Messvorgang auslösen. Trotz vieler Tricks und Tipps, auf die erfahrene Autofahrer immer wieder schwören, hilft am Ende nur das Beachten der Höchstgeschwindigkeit, um sich vor unliebsamen Schnappschüssen zu schützen.




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