Quad
Die Geschichte dieser Kraftfahrzeuge nahm ihren Anfang in den 1960er Jahren, als für die Bundeswehr ein neues Transportfahrzeug zum Einsatz bei Luftlandungen entwickelt wurde. Dieses Quad legte unter der Bezeichnung Kraftkarren den Grundstein für die heutigen Modelle. Das erste echte Freizeit-Quad war das LT 125 des japanischen Herstellers Suzuki, der vor allem aufgrund des Erfolgs im Motorradbau in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat.
Allerdings sollte noch einige Zeit vergehen, bis das Quad als „Breitenmobil“ entdeckt wurde, denn in den ersten Jahren zählte vor allem die Landwirtschaft zu den Abnehmern dieser ungewöhnlichen Fahrzeugklasse. Einen großen Vorteil des Quads bietet die Verwendung als geländefähiges Fahrzeug, das sich aber gleichzeitig auch für einen Einsatz auf asphaltierten Straßen eignet und somit für jeden Outdoor-Fan ein ideales Fortbewegungsmittel darstellt.
Allerdings ergibt sich an dieser Stelle auch ein Problem bezüglich der Zulassung: Um auf deutschen Straßen fahren zu dürfen, muss ein Quad gewissen Anforderungen genügen. Und hierfür sind einige Umbauten durch den Hersteller nötig, damit einer Straßenzulassung nichts mehr im Wege steht.
Speziell sehr leistungsstarke Fahrzeuge werden in Deutschland als landwirtschaftliche Zugmaschine eingestuft. Einsteigermodelle gelten dagegen eher als VKP (4-rädriges Kraftfahrzeug zur Personenbeförderung) und dürfen nur mit einem Führerschein der Klasse B gefahren werden. Im Rahmen der Versicherung für Kraftfahrzeuge wird ein Quad nicht als Kraftrad abgesichert, sondern gilt hier als Pkw.




