Profilmessung
Für diese Aufgabe können die unterschiedlichsten Mittel zum Einsatz kommen: Einer der einfachsten Tricks ist die Zuhilfenahme einer Euro-Münze. Deren Messingrand ist 3 Millimeter breit – 1,4 mm mehr als die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Bei Winterreifen versagt diese Methode allerdings, da hier mehr als 4 Millimeter Profiltiefe empfohlen werden.
Allerdings lässt sich auch hier für Abhilfe sorgen: Im Handel sind analoge wie auch digitale Messgeräte erhältlich, mit denen ohne Probleme das Profil ausgemessen werden kann. Digitale Geräte arbeiten mithilfe einer Messstange, welche zwischen zwei Profilblöcke des Hauptprofils geschoben wird. Mittels einer digitalen Anzeige kann anschließend die Profiltiefe abgelesen werden. Analoge Messgeräte basieren auf einem ähnlichen Prinzip, lediglich beim Ablesen kann es zu Schwierigkeiten kommen, da die Profiltiefe nur anhand einer Zahlenskala angezeigt wird. Sachverständige und Fachbetriebe können die Profiltiefe aber noch auf einem anderen Weg ermitteln: Ihnen stehen automatische Messgeräte zur Verfügung, welche das Profil eines überfahrenden Fahrzeugs messen können.
Neben den gerade angesprochenen Methoden der Profilmessung lässt sich der Reifenverschleiß auch an einem Reifen selbst ablesen, da die Hersteller quer zum Profil kleine Balken einarbeiten. Befinden sich diese Balken (TWI = Tread Wear Indicator) mit dem Profil auf einer Ebene, sollte der Reifen ausgewechselt werden.




