Oldtimerkennzeichen
Wer sich für die erste Variante entschieden hat, kann sich über niedrige Steuern und einen besonderen Status bei der Zulassung seines Oldtimers freuen. Schließlich existieren in Deutschland verschiedene Möglichkeiten, wie ein solches Kraftfahrzeug für den öffentlichen Straßenverkehr angemeldet werden kann. Vor dem Gang zur Zulassungsstelle sollte allerdings klar sein, dass ein Oldtimerkennzeichen an gewisse Vorbedingungen geknüpft ist. Zu diesen zählt neben der gelegentlichen Nutzung auch, dass sich das Kraftfahrzeug in einem technisch guten Zustand befindet und zudem einem gewissen historischen Anspruch genügt. Ob diese Voraussetzungen auch wirklich eingehalten werden, überprüft ein Sachverständiger.
Natürlich fällt es ab einem gewissen Alter schwer, passende Ersatzteile für einen Oldtimer zu finden. Auf keinen Fall sollte man sich aber bei einer Restaurierung zu weit vom Originalzustand entfernen, da ansonsten das Gutachten negativ ausfallen könnte. Eine weitere Vorbedingung betrifft das Alter – sollte der Pkw noch jünger als 30 Jahre sein, muss das Oldtimerkennzeichen leider warten, da der Gesetzgeber diese Frist als zwingenden Maßstab hierfür ansieht. Sind alle Hürden genommen, steht nur noch die Frage, für welche Variante man sich entscheidet. Ein rotes 07-Kennzeichen hat den Vorteil, dass es für mehrere Fahrzeuge benutzt werden kann.
Eine Alternative zu diesem wäre dagegen das sogenannte H-Kennzeichen, welches im Prinzip einem herkömmlichen Euro-Nummerschild ähnelt, am Ende aber den Buchstaben H als letzten Zeichen trägt. In diesem Fall steht das H für Historisch.




