Oldtimer-Versicherung
Der Halter eines Oldtimers profitiert in diesem Fall von günstigen Beiträgen und muss bei einem großen Teil der Angebote auch nicht damit rechnen, im Schadensfall durch den Versicherer höher eingestuft zu werden. Die Kosten für eine Oldtimer-Versicherung bleiben also relativ konstant. Daneben können Beiträge gespart werden, wenn der Klassiker eine kleine Ruhepause über den Winter einlegt oder noch länger in einer Garage untergebracht wird. Allerdings schränken die Versicherungsunternehmen im Allgemeinen die Policen durch einen Auflagenkatalog insofern ein, dass eine Oldtimer-Versicherung nur abgeschlossen werden kann, wenn das Fahrzeug ein gewisses Alter erreicht hat. Normalerweise wird eine solche Versicherung erst ab einem Baujahr interessant, was bereits 20 oder mehr Jahre zurückliegt. Zusätzlich ist es unter Umständen möglich, dass der Versicherer den Nachweis eines Alltagsfahrzeuges verlangt, um sicher zu gehen, dass der Oldtimer nur selten und wenn, dann in Ausnahmefällen bewegt wird.
Zudem wird ein gewisser Zustand des Klassikers vorausgesetzt. Die Fahrzeuge müssen sich in einer guten Verfassung befinden und dürfen nicht zu stark von der originalen Bauweise abweichen, was in manchen Fällen ein Gutachten über den Wert und Zustand des Oldtimers erforderlich macht. Zusätzlich enthalten die Tarife der meisten Unternehmen aus der Versicherungsbranche die Bedingung, dass die Fahrzeuge eine bestimmte Fahrleistung nicht überschreiten, welche sich in der Regel zwischen 7.500 km und 8.000 km pro Jahr bewegt. Weiterhin sollten Besitzer der Oldtimer über eine akzeptable Unterstellmöglichkeit verfügen, um ihre Lieblingsstücke vor Wind und Regen zu schützen. Letzten Endes bewahrt eine Oldtimer-Versicherung klassische Fahrzeuge vor dem Zahn der Zeit und den Halter vor einem zu großen Wertverlust.




