Motorsport
Inzwischen existieren weltweit die unterschiedlichsten Motorsportveranstaltungen, welche zum Teil auf eine sehr lange Tradition und bewegte Geschichte zurückblicken. Speziell in Europa stehen vor allem die Formel-1 oder der Rallyesport im Vordergrund des öffentlichen Interesses. Fans in den USA jubeln dagegen eher der Nascar-Serie oder den Dragster-Rennen zu.
In jedem Fall sind Rennen der unterschiedlichen Motorsportkategorien immer mit dem Geruch von verbranntem Gummi und Benzin verbunden. Nicht zuletzt durch den Rausch der Geschwindigkeit und das Gefühl einer grenzenlosen Freiheit würden viele Autofahrer gern mit einem Rennfahrer den Platz tauschen. Leider bleibt dieser Traum in vielen Fällen unerfüllt, denn Möglichkeiten in die Rolle eines Rennfahrers zu schlüpfen, bietet der Alltag nur sehr wenige. Wer sich dennoch einmal hinter dem Lenkrad eines solchen Rennboliden ausprobieren will, kann an entsprechenden Fahrveranstaltungen teilnehmen oder sich selbst mit einem entsprechenden Privat-Pkw auf so mancher Rennstrecke austoben.
Allerdings sollte man sich diesen Schritt sehr genau überlegen, denn Schäden, die hierbei verursacht werden, ziehen meist einen weiteren Kreis, als viele der Hobbyrennfahrer im ersten Moment vermuten würden. Zumal die Kfz-Versicherungen in ihren Vertragsbedingungen Rennveranstaltungen außen vor lassen und in Schäden, die durch eine Teilnahme an solchen Motorsportevents entstehen, keine Pflicht zur Leistung erkennen. Schon allein aus diesem Grund sollte der Gang unter die Hobby-Rennfahrer gut überlegt sein, da zudem auch eine Unfallversicherung hier keine Zuständigkeit anerkennen wird.
Was für offizielle Motorsportveranstaltungen gilt, lässt sich ohne Probleme auch auf illegale Rennen übertragen. Wer hierbei erwischt wird, riskiert nicht nur den Versicherungsschutz, sondern muss am Ende sogar noch mit einem staatlichen Strafverfahren rechnen. Motorrennen sind und bleiben also am Besten den Profis vorbehalten.




