Militärische Kennzeichen
Die Erklärung: In Deutschland sind immer noch einzelne Truppenteile aus anderen Nationen stationiert, die über ihren eigenen Fuhrpark verfügen. Wie lassen sich die einzelnen Staaten bzw. Kontingente aber voneinander unterscheiden. Hierfür reicht in der Regel das Kfz-Kennzeichen aus. Wie bereits angesprochen, ist das Y eines der wesentlichen Merkmale in Nummernschildern der Bundeswehr. Daneben taucht hier in der Regel noch eine 6-stellige Nummer auf und die Landesfarben der Bundesrepublik. Das Y wurde aus einem einfachen Grund gewählt, denn kein anderes Kfz-Kennzeichen hierzulande beginnt mit diesem Buchstaben.
Handelt es sich dagegen um Fahrzeuge, die aus dem Fuhrpark einer NATO-Behörde stammen, welche ihren Sitz in Deutschland hat, besteht das militärische Kennzeichen lediglich aus einem X und einer 4-stelligen Zahl. Im Gegensatz zu den Kraftfahrzeugen der Bundeswehr müssen sich diese Fahrzeuge regelmäßig den technischen Sicherheitsprüfungen unterziehen. Die ehemaligen Besatzungstruppen besitzen trotz ihres Aufenthaltes in Deutschland noch eigene Kennzeichen, so nutzen zum Beispiel die Streitkräfte der USA Kfz-Kennzeichen, die zwar im Aussehen einem herkömmlichen Nummernschild ähneln, sich aber in der Beschriftung wesentlich unterscheiden.
Seit der zunehmenden Bedrohung durch den islamischen Fundamentalismus greifen aber auch die US-Streitkräfte mehr auf eine zulassungsbezirkstypische Kennzeichnung ihrer Fahrzeuge zurück. Die militärischen Kennzeichen anderer Nationen unterscheiden sich vor allem in der Farbgebung voneinander, die Niederlande benutzen beispielsweise einen weißen Schriftzug, der auf schwarzem Grund prangt. Dagegen kommen bei kanadischen Truppenteilen Kfz-Kennzeichen mit roter Schrift zum Einsatz.




