Marderschutz
Die erste Variante wird auch gern als passiver Marderschutz bezeichnet. Die Vorgehensweise ist im Grunde genommen ganz einfach. Weil sich Marder vorzugsweise an Kabeln und Schläuchen zu schaffen machen, werden potentiell gefährdete Kabel und Schläuche mit einem speziellen Schutz versehen. In der Regel werden flexible Metallschläuche übergezogen. Auf diese Weise entsteht ein sicherer Schutz, der vom Marder nicht mehr durchgebissen werden kann.
Bei den aktiven Maßnahmen wird hingegen darauf abgezielt, die Tiere zu vertreiben. Das Spektrum an einzelnen Maßnahmen, die in der Praxis zum Einsatz gelangen, ist relativ groß. Es reicht von vergleichsweise einfachen Dingen wie zum Beispiel dem Einsatz von Gittern, die kurzerhand unter das Auto geschoben werden, bis hin zu modernen elektronischen Geräten, welche den Marder fernhalten sollen.
Es ist anzumerken, dass der optimale Marderschutz immer noch nicht gefunden wurde. Zwar gibt es inzwischen mehrere Unternehmen, die spezielle Produkte zur Abwehr von Mardern anbieten und diese als optimales Schutz bezeichnen, doch in der Praxis schneiden die einzelnen Produkte zum Teil ganz unterschiedlich ab. Einige Autofahrer berichten, dass selbst teure Abwehrsysteme, die fest im Motorraum verbaut sind und die Marder mit Stromschlägen oder Ultraschall vertreiben sollen, nicht immer zuverlässig wirken.
Betroffene Autofahrer, die sich mit einem Marderproblem konfrontiert sehen, sollten ebenso vorsichtig sein, wenn es um die Anwendung klassischer Hausmittel geht: Hundefell, Katzenurin etc. haben sich in der Praxis nur bedingt als wirksam erwiesen. Im Zweifelsfall ist es immer noch besser, auf einen passiven Schutz zu setzen, auch wenn dieser kostspieliger ist.







