Innenraumtuning
Teilweise skurrile Ergebnisse mischten sich in den 1970er und 1980er Jahren mit getunten Fahrzeugen, die zum Ursprung neuer Marken wurden. Inzwischen richtet sich das Interesse vieler Bastler aber nicht mehr ausschließlich auf das äußere Erscheinungsbild und Innenleben eines Autos. Heute zählt für viele auch der Innenraum zu den wichtigen Bestandteilen eines angemessenen Rund-um-Tunings. Dabei sind der Phantasie (fast) keine Grenzen gesetzt, lediglich die Vorgaben der StVO bzw. StVZO müssen beachtet werden.
Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften können durchaus zum Erliegen der Betriebserlaubnis führen, was sicher zu den negativsten Effekten des Tunings zählt. Beliebte Einbauten, die im Rahmen eines Innenraumtunings verwendet werden, sind neue Spielkonsolen, DVD-Player und TFT-Monitore. Daneben wird in diesem Zusammenhang fast immer die Audio-Anlage des Fahrzeugs überarbeitet. Mitunter erreicht die Lautstärke ein Niveau, das ein normales Fahren nicht mehr möglich macht, da ansonsten die Gesundheit der Insassen zu stark in Mitleidenschaft gezogen würde.
Umbauten im Innenraum, die auf keinen Fall durch die Polizei oder Sachverständige geduldet werden, betreffen zum Beispiel das Einkleben von Sichtschutzfolien in den Sichtbereich des Fahrers. Dazu zählen die Frontscheibe sowie beide vorderen Scheiben. Entsprechende Veränderungen müssen in jedem Fall wieder entfernt werden. Ähnliches gilt für Maßnahmen des Innenraumtunings, welche den Fahrer oder andere Verkehrsteilnehmer zu sehr ablenken oder blenden können. Vor der Inbetriebnahme eines getunten Fahrzeugs, selbst wenn es sich dabei nur um den Innenraum handelt, sollte deshalb immer ein Profi zurate gezogen werden.







