Herbstfalle
Wie können sich Autofahrer aber vor unangenehmen Überraschungen schützen? Grundsätzlich sollte man sich in den kalten und feuchten Monaten noch aufmerksamer im Straßenverkehr bewegen und die Umwelt genau beobachten. Wer zum Beispiel auf Straßen unterwegs ist, die von herabgefallenem Laub bedeckt werden, muss vor allem die Geschwindigkeit im Auge behalten, da feuchte Blätter einen negativen Einfluss auf Reibung und Bremswirkung haben, wodurch der Bremsweg deutlich länger wird. Speziell in Wäldern und Alleen gilt deshalb der Grundsatz: Fuß vom Gas.
Während der Abend- und Morgenstunden gilt letztere Regel natürlich doppelt, da Haarwild diese Tageszeit gern für Wildwechsel nutzt und immer wieder zur Unfallursache wird. Gerade bei Ausweichmanövern kann es für den Fahrer teuer werden, wenn dessen Kfz-Versicherung die Zahlung von Leistungen ablehnt. Was zählt neben Laub und Wild noch zu den typischen Herbstfallen? Ganz klar, hier muss auch auf plötzlich auftauchenden Nebel hingewiesen werden. Speziell eine nass-kalte Witterung begünstigt die Entstehung einer Nebelwand, welche durch eine unaufmerksame Fahrweise zu schweren Unfällen führen kann. In diesem Fall heißt es Tempo reduzieren, Licht an und den Sicherheitsabstand vergrößern. Wer im Herbstnebel zu dicht auf seinen Vordermann auffährt, riskiert nicht nur das eigene Leben, sondern auch die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer.
Eine zusätzliche Gefahr für den Herbst stellt das Aquaplaning dar, weshalb während starker Regenfälle auf eine entsprechende Fahrweise zu achten ist. Je näher schließlich der Winter und Minusgrade rücken, umso größer wird natürlich auch die Wahrscheinlichkeit von Frost und Eis, weshalb bereits vor dem ersten Schnee ein Reifenwechsel empfehlenswert ist.




