Hagelschaden
Die typischen Folgen, die aus einem Hagelschauer hervorgehen und an einem Fahrzeug zurückbleiben, sind Verformungen der Karosserie. Die Hagelkörner schlagen mit voller Wucht auf die Karosserieteile ein und hinterlassen regelrechte Krater. Wie stark das Ausmaß eines solchen Hagelschadens ist, hängt immer von der Intensität des Hagels ab: Teilweise sind die Einwirkungen nur minimal auf dem Fahrzeuglack sichtbar, teilweise ist die Karosserie so stark verformt, dass der Schaden bereits aus weiter Entfernung zu erkennen ist. Übrigens wird längst nicht nur die Karosserie in Mitleidenschaft gezogen: Je nach Intensität der Hagelschauer sowie der Größe der Hagelkörner kann sogar das Autoglas beschädigt werden. Als besonders anfällig gelten Windschutzscheiben, Heckscheiben und Glasdächer.
Autofahrer, die über einen Kaskoschutz verfügen, können den entstandenen Schaden bei ihrem Versicherer geltend machen: Vollkaskoversicherungen und Teilkaskoversicherungen schließen Hagelschäden üblicherweise mit ein. Wichtig in solch einem Fall ist die zügige Meldung des Schadens: Die meisten Versicherer führen eine zeitnahe Überprüfung durch, indem sie regionale Gutachten durchführen lassen – wenn entsprechende Schäden auftreten, sind in so gut wie allen Fällen stets mehrere Fahrzeuge betroffen.
Üblicherweise geht aus der Regulierung des Schadens keine Anpassung des Schadenfreiheitsrabatts hervor – dieser bleibt erhalten. Allerdings kann es vorkommen (in Abhängigkeit vom gewählten Versicherungstarif), dass eine Selbstbeteiligung geleistet werden muss. Doch selbst wenn sich diese auf einen Betrag von mehreren hundert Euro beläuft, lohnt sich die Inanspruchnahme der Versicherungsleistungen: Der Austausch von Karosserieteilen ist im Normalfall an deutlich höhere Kosten gekoppelt.







