Gebrauchtwagen
In diesem Zusammenhang sollte man aber ganz klar den Gebrauchtwagen von einem Jahreswagen abgrenzen. Letzterer hat seine Erstzulassung innerhalb der letzten 12 Monate erhalten und kann „fast“ noch als neu gelten, obwohl der Kaufpreis deutlich unter dem eines entsprechenden Neuwagens liegt. Damit ist nicht nur eine entsprechende Laufleistung möglich, auch altersbedingte Abnutzungserscheinungen sind bei einem Jahreswagen eher eine Seltenheit.
Wer sich aber trotz der Vorteile für den Kauf eines Gebrauchtwagens entscheidet, sollte in jedem Fall einige Tipps beachten, sonst wird aus dem Schnäppchen auf dem Gebrauchtwagenmarkt schnell das finanzielle Grab der Haushaltskasse, wenn nach wenigen Kilometern die erste Panne zu einer Reparatur zwingt. Grundsätzlich sollte der Pkw genau auf Schäden und Abnutzungsspuren überprüft werden. Hier gilt den einzelnen Türen, Klappen und dem Motor natürlich besondere Aufmerksamkeit. Lassen sich alle Autotüren ohne Probleme schließen? Sind Spuren von Arbeiten am Lack zu erkennen? Wenn ja hilft ein Magnet dabei, das Ausmaß der Reparaturen zu erkennen. Hält dieser nicht und rutscht leicht herunter, ist eine größere Menge an Spachtelmasse verarbeitet wurden.
Ein weiterer Hinweis betrifft das Starten des Motors. Dieser sollte auch im kalten Zustand problemlos anspringen und über einen ruhigen Leerlauf verfügen. Wer als Laie vor einem Kauf auf eine professionelle Meinung Wert legt, kann die Sachverständigen der DEKRA oder von Automobilklubs vor dem Kauf zurate ziehen.
Ein wichtiges Detail betrifft den eigentlichen Kaufvertrag. Hier sind alle Absprachen schriftlich zu fixieren, denn nur so lassen sich später auch Schadenersatzansprüche durchsetzen.




