Fußgängerschutz
Damit zählen Fußgänger zu den schwächsten Teilnehmern am öffentlichen Straßenverkehr und sind deshalb auf die besondere Aufmerksamkeit der Auto- und Kraftradfahrer angewiesen. Um die Auswirkungen eines Verkehrsunfalls auf Fußgänger zu minimieren, sind aber nicht nur die Fahrer von Kraftfahrzeugen gefragt, auch die Hersteller müssen ihren Teil zum Fußgängerschutz beitragen, da die Konstruktion einzelner Bauelemente von Pkw und Lkw wesentlich zur Schwere von Verletzungen beitragen kann.
Aufgrund dieses Zusammenhangs werden mittlerweile in Crash-Tests nicht mehr nur Kollisionen mit anderen Fahrzeugen oder festen Hindernissen simuliert, auch der Unfall mit einem Fußgänger kann hier theoretisch geprobt werden. Am Ende fließen die Ergebnisse solcher Tests in neue Modelle ein, indem hier wesentliche Verbesserungen vorgenommen werden, was die Verletzungsrisiken für Fußgänger betrifft. Wie schlägt sich der Fußgängerschutz aber praktisch in einem Kraftfahrzeug nieder?
Um diese Frage anschaulich illustrieren zu können, hilft die Verwendung von Beispielen. So lässt sich gerade bei einem Vergleich zwischen Neuwagen und etwas älteren Modellen deutlich beobachten, dass die Frontpartien in den vergangenen Jahren deutlich sanfter und in einem abfallenden Winkel gestaltet wurden, was den Vorteil hat, möglichst früh die Rotation der Fußgängers einzuleiten. Ein weiteres Indiz für eine zunehmende Bedeutung des Fußgängerschutzes ist der Verzicht auf den Einbau sogenannter Bullenfänger, welche bei Geländewagen und Lkw immer wieder zu schweren Kopfverletzungen geführt haben.
Was in diesem Zusammenhang natürlich besonders an Wichtigkeit gewinnt, ist die Umgestaltung der Frontpartie eines Kraftfahrzeugs, um allen Personengruppen einen gewissen „Schutz“ zu gewähren, denn aufgrund ihrer Größe sind gerade Kinder speziellen Gefahren ausgesetzt, welche sich nur durch konstruktive Veränderungen am Fahrzeug reduzieren lassen.







