Fahrzeugsicherheit
Was das Kraftfahrzeug selbst betrifft, so lässt sich die Umsetzung des Sicherheitskonzepts in zwei getrennte Aufgabenfelder unterscheiden. Die aktive Sicherheit zielt vor allem auf die Bereiche ab, welche sich durch die eingesetzte Technik bzw. das Verhalten der Insassen eines Fahrzeugs direkt beeinflussen lassen. Hier verdient vor allem die technische Umsetzung des Sicherheitsgedankens eine große Rolle. Neben einer funktionierenden Bremsanlage in Kombination mit hochwertigen Reifen sorgen ABS (Antiblockiersystem), ASR (Anti-Schlupf-Regelung) oder der Bremsassistent dafür, dass mit einem modernen Kraftfahrzeug im Straßenverkehr auf jede Situation schnell und sicher reagiert werden kann.
Durch den Einsatz der unterschiedlichen Assistenz-Systeme verkürzen sich nicht nur die Reaktionszeit und der Bremsweg, es können zusätzlich Gefahrensituationen wesentlich schneller erkannt werden. Daneben wirkt sich natürlich auch das Verhalten des Fahrers auf die aktive Sicherheit aus: Neben einer sorgfältigen Wartung der einzelnen Fahrsicherheitssysteme empfiehlt sich in regelmäßigen Abständen ein entsprechendes Training, in dem Extremsituationen „auf dem Trockenen“ geprobt werden können.
Der zweite Bereich betrifft die passive Sicherheit. Hier hat der Fahrer keine Möglichkeit steuernd einzugreifen, da dieses Sicherheitskonzept auf der Konstruktion eines Kraftfahrzeuges basiert. Neben dem Einbau von Airbags und Gurtsystemen für alle Insassen hat in der Vergangenheit natürlich die Bauweise einen zunehmenden Einfluss auf die passive Fahrzeugsicherheit. Mithilfe von Knautschzonen und einer formfesten Fahrgastzelle lassen sich die Insassen heute wesentlich besser schützen als vor 60 Jahren. Um auch die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer gewährleisten zu können, muss zusätzlich die äußere Form eines Kraftfahrzeugs gewissen Anforderungen genügen.







