Fahrzeug Identifikationsnummer
Die Normierung schreibt den Autoherstellern genau vor, wie deren Fahrzeug Identifikationsnummern aufgebaut sein müssen. So ist unter anderem festgeschrieben, dass jede Nummer aus exakt 17 Ziffern bestehen muss. Gleichzeitig lässt sich die Nummer in mehrere Blöcke unterteilen, die über die folgenden Fahrzeugdaten Aufschluss geben: Hersteller, Baureihe, Motortyp, Modelljahr, Herstellerwerk sowie die fortlaufende Fahrzeugnummer.
Es ist anzumerken, dass die nordamerikanischen Autohersteller eine abgewandelte und zugleich etwas strengere Norm nutzen. Diese enthält mehr Informationen, ist aber dennoch mit der ISO Norm konform, weshalb keine Verwechslungen oder Missverständnisse auftreten können. Hersteller, die in den Ländern der Europäischen Union ansässig sind, halten sich an die Norm ISO 3779.
Die Fahrzeug-Identifikationsnummer selbst wird gleich zu mehreren Zwecken genutzt. So wird sie zum Beispiel benötigt, um entsprechende Fahrzeugpapiere anfertigen zu können. Gleichzeitig soll sie Autodieben das Handwerk erschweren. Zu diesem Zweck wird die Nummer in das Fahrgestell bzw. in das Chassis des Autos eingearbeitet. Aus diesem Grund spricht man auch häufig von der so genannten Fahrgestellnummer. Allerdings ist anzumerken, dass die klassische Fahrgestellnummer im Jahr 1981 von der Fahrzeug-Identifikationsnummer abgelöst wurde. Die Nummern selbst werden mittlerweile unter einem sehr hohen technischen Aufwand in die Fahrgestelle der Autos eingearbeitet. Dies liegt an den Autodieben, die mittlerweile über sehr gut ausgestattet Werkstätten verfügen und sich an der Fälschung der Nummern versuchen.







