Fahrsicherheitszentrum
Auf einer entsprechenden Anlage können die verschiedensten Gefahrensituationen gezielt herbeigeführt werden. Somit können die Teilnehmer entsprechender Trainings unter realen Umständen unter Anleitung von Trainern und Instruktoren gezielt an ihrer Fahrsicherheit arbeiten. Was die einzelnen Gefahrensituationen betrifft, so ist es üblich, dass auf den Fahranlagen der Verkehrszentren gezielt Aquaplaning erzeugt werden kann. Zudem stehen sogenannte Schleuderplatten bereit, die ein kontrollierbares Schleudern einleiten. Sogenannte Wasserhindernisse, die beispielsweise zum Üben von Ausweichmanövern benötigt werden, sind heutzutage ebenfalls Standard.
Selbstverständlich wird in den Fahrsicherheitszentren nicht nur gefahren: Theoretische Kurse sind Bestandteil beinahe jeder Ausbildung. Wie es um den Umfang der Theoriestunden bestellt ist, hängt immer ganz vom jeweiligen Ausbildungsprogramm ab, das durchlaufen wird. Letztendlich werden unzählige Programme und Kurse angeboten, die sich zum Teil auch an ganz unterschiedliche Zielgruppen richten.
Bei den Betreibern der Fahrsicherheitszentren, die sich in Deutschland befinden, handelt es sich um den ADAC und die jeweiligen Landesverkehrswachten. Die Teilnahme an entsprechenden Kursen ist kostenpflichtig, wobei anzumerken ist, dass sich die Kosten in Grenzen halten. Vor allem Einstiegskurse, in denen die Basics vermittelt werden, sind vergleichsweise günstig.
Doch nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Ländern werden Fahrsicherheitszentren betrieben. Der Besuch bzw. die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining im Ausland kann unter Umständen eine sehr interessante Ergänzung sein. Dies trifft insbesondere für die skandinavischen Länder zu: Wer erlernen möchte, wie man mit dem Auto oder auch mit dem Motorrad sicher auf Eis und Schnee unterwegs ist, kann dort entsprechende Kurse belegen. Teilweise werden diese sogar von den deutschen Anbietern vermittelt.







