DTM / Deutsche Tourenwagenmeisterschaft
Die ursprüngliche DTM geht auf die DRM (Deutsche Rennsport Meisterschaft) zurück und wurde 1984 ins Leben gerufen. Hintergrund war die Schaffung einer Rennserie, in der vor allem seriennahe Fahrzeuge an den Start gehen konnten. Allerdings haben die heutigen Teilnehmer der DTM nur äußerlich Ähnlichkeiten mit ihren Verwandten auf der Straße, denn unter der Motorhaube verbirgt sich edle Sportwagentechnologie und das Chassis besteht aus Kunststoff. Genau genommen handelt es sich hierbei eher um die Prototypen neuer Sportwagen. Der Begriff des Tourenwagens ist an dieser Stelle also eigentlich falsch, da sich dieser auf die Verwendung von Modellen aus der Serienfertigung bezieht, die lediglich technisch aufgerüstet werden.
Nach dem Ende der ersten DTM wurde es relativ ruhig in der deutschen Rennszene, da viele der alten Werksteams neue Betätigungsfelder in unterschiedlichen Rennserien suchten. Die eigentliche Idee zur Neuauflage der DTM stammt aus dem Jahr 1998 und von dem deutschen Autohersteller Opel, der mit einem Concept-Car den Weg in eine neue Tourenwagenzukunft wies. Im Zusammenarbeit mit anderen Automobilbauern wurde ein neues Regelwerk erarbeitet, das unter anderem technische Fragen behandelt. Inzwischen haben viele Motorsportfans die DTM-lose Zeit vergessen und freuen sich jedes Jahr auf spannende Rennen, die Jung und Alt in ihren Bann ziehen.
Neben Stars der Rennserie, die ihre Karriere der DTM verdanken, wechseln immer wieder auch Fahrer anderer Klassen, wie zum Beispiel der Formel 1, zu den Tourenwagen und feiern hier Erfolge.




